Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Montag (19.12.) einen Bericht der "Automotive News Europe", dass ein Stellenabbau ohne betriebsbedingte Kündigungen geplant sei. Die von der Zeitschrift genannte Zahl von 1.420 Vollzeitbeschäftigten sei allerdings deutlich zu hoch gegriffen, da dort auch externe Dienstleister, Zulieferer und Agenturen eingerechnet seien. Eine genaue Zahl betroffener Opel-Mitarbeiter wollte der Sprecher aber nicht nennen.
Die Produktentwicklung müsse effizienter werden, indem in einem Baukastensystem zum Beispiel Lenk- oder Sitzsysteme über mehrere Baureihen hinweg genutzt würden, erläuterte der Opel-Sprecher. Die Ingenieure müssten sich künftig wieder stärker auf ihre Kernaufgaben konzentrieren, statt auf Projektkoordination.
Bis Ende 2014 keine betriebsbedingten EntlassungenDie Schrumpfung des Rüsselsheimer ITEZ, in dem nach Firmenangaben derzeit rund 6.500 Opel-Mitarbeiter beschäftigt sind, soll der Zeitschrift zufolge über Altersteilzeit, Abfindungen und Versetzungen in die Ingenieursabteilung der Produktion erreicht werden. In Rüsselsheim wird neben dem Insignia auch der fünftürige Astra gebaut. Bis Ende 2014 hat sich die Opel-Mutter General Motors verpflichtet, betriebsbedingte Entlassungen zu vermeiden und keine Werke in Europa zu schließen.
Falsch sei zudem die Behauptung, Opel habe bestimmte Projekte gestoppt, sagte der Opel-Sprecher. So sei das genannte Astra-Coupé nie angekündigt gewesen und die Elektro-Version des neuen Kleinwagens Junior schon vor einiger Zeit zurückgenommen worden. Ein Entscheidungstermin über die Zukunft der IAA-Studie RAKe stehe noch nicht und könne daher auch nicht verschoben werden.




