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Opel

Weiter Job-Angst in Bochum

Foto: dpa

Der Betriebsrat des Bochumer Opelwerks fürchtet um weitere bis zu 500 Arbeitsplätze in der Getriebefertigung. "Wir rechnen noch in diesem Jahr mit einer Entscheidung", sagte der Betriebsratsvorsitzende des Bochumer Opel-Werks, Rainer Einenkel, am Mittwoch (16.1.).

16.01.2008

Hintergrund seien Planungen von General Motors, künftig das in Bochum gebaute Getriebe des Typs F13 durch ein anderes Getriebe zu ersetzen. "Eine Entscheidung in dieser Richtung würde ab 2011/2012 das Aus für das Bochumer Werk II bedeuten", fürchtet Einenkel.

Ein Unternehmenssprecher betonte in Rüsselsheim, dass noch keine Entscheidung über die Zukunft der Getriebefertigung gefallen sei. Ob tatsächlich Stellen wegfielen, sei offen. Es könnten zum Beispiel künftig auch andere Getriebe in Bochum gebaut werden, hieß es.

Abbau von 170 Stellen vorgesehen

Unabhängig von der Entscheidung über die Zukunft der Getriebefertigung sei in diesem Bereich bis zum Jahr 2010 bereits der Abbau von 170 der derzeit noch 670 Mitarbeiter vorgesehen. Auch in der Autoproduktion sei durch weitere Rationalisierungsmaßnahmen ebenfalls bis zum Jahr 2010 der Wegfall von weiteren 1.000 bis 1.200 Beschäftigten geplant. Betriebsbedingte Kündigungen seien dabei jedoch ausgeschlossen, sagte Einenkel. Der Betriebsrat sei zuversichtlich, die betroffenen Mitarbeiter bei Zulieferfirmen in der Region unterbringen zu können.

Derzeit sind in rund 6.300 Mitarbeiter bei Opel in Bochum beschäftigt. Davon arbeiten 4.400 direkt in der Autoproduktion. In Bochum werden die Modelle Astra und Zafira produziert.

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