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Opel

Weitere Sparmaßnahmen

Nach dem angekündigten Abbau von knapp 10.000 Stellen plant der Autobauer Opel nach einem Zeitungsbericht bereits das nächste Sparprogramm.

10.12.2004

Wie die "Financial Times Deutschland" schreibt, sollen die verbleibenden 22.000 Opel-Beschäftigten auf einen großen Teil ihrer übertariflichen Leistungen verzichten und teilweise länger arbeiten, um die Standorte in Deutschland zu sichern. Der Mutterkonzern General Motors (GM) erhoffe sich davon weitere Einsparungen im dreistelligen Millionenbereich.

Nach Informationen der Zeitung will GM bis März entscheiden, wo die nächste Generation des Opel-Mittelklassemodells Vectra gebaut wird: in Rüsselsheim oder bei der schwedischen GM-Tochter in Trollhättan. Damit Rüsselsheim den Auftrag erhält, verlangt das Management, dass die Opel-Beschäftigten, die bislang rund 20 Prozent mehr verdienen als im Flächentarif, auf diese Zulagen weitgehend verzichten und mehr arbeiten.

Opel gab dazu auf Anfrage der Zeitung keinen Kommentar ab. Aufsichtsratschef Carl-Peter Forster, der die Löhne in Deutschland für nicht wettbewerbsfähig hält, hatte aber bereits Anfang der Woche angekündigt, dass das Einsparziel höher liege als die bisher genannten 500 Millionen Euro pro Jahr. VW hatte bei der Tarifeinigung Anfang November ebenfalls einen Einstieg in den Abbau der übertariflichen Bezahlung erreicht.

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