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Opel-Werk Bochum

Betriebsrat will Fristverlängerung

Opel Werk Bochum Foto: Opel

Der Bochumer Opel-Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel fordert mehr Zeit für die Gespräche über die Zukunft des Autowerks im Ruhrgebiet.

28.02.2013 dpa

"Wir müssen vernünftige Zeit haben, um vernünftige Ergebnisse aushandeln zu können", sagte Einenkel am Donnerstag (28.2.2013) im WDR-Hörfunk. "Es muss heute keine Entscheidung geben." Dafür gebe es keinen Grund.
 
Am heutigen Donnerstag läuft die von Opel-Aufsichtsratschef Steve Girsky gesetzte Frist für eine Einigung in den seit Monaten andauernden Verhandlungen mit den Arbeitnehmern aus. Kern der Gespräche ist die Zukunft des Standorts Bochum. Wenn die Gespräche scheitern, will Opel die Autofertigung im Ruhrgebiet schon Ende 2014 auslaufen lassen.

Das Opel-Management habe bis heute nicht begründet, warum das Bochumer Werk geschlossen werden solle, sagte Einenkel. Die Beschäftigten warteten zudem auf Vorschläge für Ersatzarbeitsplätze.

"Ich möchte erst einmal sehen, was das Unternehmen mir vorlegt, bevor man darüber spricht, was wir abgeben sollen." Ein Abwicklungskonzept für das Bochumer Werk sei mit der IG Metall, der Politik in Nordrhein-Westfalen und den Beschäftigten nicht zu machen.

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