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Opel Zafira Family gegen Opel Zafira Tourer: Welcher Van ist der bessere Kauf?

Auch nach der Einführung des Opel Zafira Tourer bleibt der Vorgänger als Zafira Family weiter im Angebot. Welche Gründe sprechen noch für den Kauf des alten Modells?

Die Idee ist nicht neu: Trotz der Einführung des Opel Zafira Tourer bleibt der Vorgänger Opel Zafira Family im Programm, da der Nachfolger bei Preis und Größe das angestammte Gefüge zu verlassen droht. So auch bei der dritten Zafira-Generation mit dem Zusatz Tourer, die den als Family weiter angebotenen Vorgänger in der Länge um stolze 19 Zentimeter überragt.

Doch beim Blick in die Preisliste reiben sich Interessenten verwundert die Augen. Sowohl beim Opel Zafira Tourer als auch beim Family beginnt der Einstieg jeweils bei 22.950 Euro in Verbindung mit einem 115-PS-Benziner, wobei der 1,8-Liter im Tourer sogar noch 198 Kubikzentimeter mehr Hubraum in die Waagschale wirft.

Zafira Familiy mit dritter Sitzreihe, Sicherheitstrennnetz und Tempomat

Das ist freilich nur die halbe Wahrheit. Beim Zafira Family sind schon Extras an Bord, auf die Familienväter auch beim Opel Zafira Tourer ungern verzichten – etwa die dritte Sitzreihe (700 Euro) und das Sicherheitstrennnetz samt Schienen und Fixierelementen im Gepäckraum (220 Euro). Lederlenkrad (190 Euro) und Tempomat (125 Euro) in Serie vergrößern so den Preisvorteil des Family auf 1.235 Euro.

Wird der Einstiegsbenziner als zu schwach empfunden, wächst die Ersparnis bei der Anschaffung weiter – auf bis zu 2.635 Euro. Denn beim stärkeren Benziner (140 PS), dem Erdgas-Turbo (150 PS) oder den beiden Dieselmotoren (110 und 125 PS) des Family liegen bereits die Basispreise 610 bis 1.400 Euro unter dem eines in der Leistung vergleichbaren Opel Zafira Tourer.

Scharfe Rechner können da schon ins Grübeln kommen, zumal der Family mit Dieselmotor auch bei den Fixkosten – Steuer und Vollkasko – etwas günstiger abschneidet. Alle anderen werden jedoch feststellen, dass der neue Opel Zafira Tourer für den Mehrpreis einen angemessenen Gegenwert bietet. Das beginnt bei der moderneren Motorenpalette, die bis 195 PS reicht. Abgesehen vom Basistriebwerk warten die Benziner im Tourer dank Aufladung mit mehr Drehmoment bei niedrigeren Drehzahlen auf.

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Opel Zafira Tourer mit besseren Fahreigenschaften

Seine Dieselmotoren besitzen zwei statt 1,7 Liter Hubraum, kaschieren ihre Anfahrschwäche besser und brummen dezenter. Auch mit der sorgfältigeren Geräuschdämmung macht der Opel Zafira Tourer seinem Namen alle Ehre. Zudem vermitteln Fahrwerk und Lenkung ein sattes Gefühl, der Van bügelt Unebenheiten  souverän flach. Im Interieur hinterlassen Materialien und Verarbeitung einen viel hochwertigeren Eindruck – sieht man von der wackeligen Mittelarmlehne ab – als im altbacken wirkenden, aber funktionell gestalteten Vorgänger.

Besonders auf langen Etappen spielt der Opel Zafira Tourer seine Komfortstärken aus, die gewisse Extras noch steigern, die es für den Family nicht gibt. Etwa mit Assistenzsystemen wie dem adaptiven Tempomat samt Auffahrwarner (800 Euro), den hervorragenden Ergonomiesitzen (ab 390 Euro), dem im Heckstoßfänger integrierten Fahrradträger (790 Euro), der gewaltigen Panoramafrontscheibe (1.300 Euro) und dem Loungesystem (295 Euro) mit verschiebbaren äußeren Einzelsitzen in Reihe zwei, bei dem aus dem Mittelplatz eine Armlehne wird.

Beim Platz schenken sich Tourer und Family nichts

Vier Personen mit Gepäck reisen in dieser Klasse kaum angenehmer. Erhöht sich die Zahl der Mitfahrer, schwinden jedoch die Vorteile der hinteren Tourer-Einzelsitze gegenüber dem klassischen Zafira-System mit verschiebbarer Rückbank im Family. Trotz der größeren Außenlänge bietet der Opel Zafira Tourer als Siebensitzer nicht nennenswert mehr Platz für Fondpassagiere und Gepäck. Die dritte Reihe ist weder einfacher zu entern noch bietet sie mehr Bewegungsfreiheit. Zudem stört die Beule im Dachhimmel, die den mittleren Gurt der zweiten Reihe beherbergt. Wird er benötigt, verläuft er vor der Nase des ganz hinten links Sitzenden.

Der Opel Zafira Family trägt diesen Gurt direkt in der Lehne, wo er niemanden stört. Auch wenn seine verschieb- und klappbare Bank in der Theorie weniger Flexibilität bietet – in der Praxis gefällt die leichte Handhabung beim Schieben und Klappen nach wie vor. Gleiches gilt für die Ablage von Trennnetz und Laderaumrollo, wenn sie nicht benötigt werden. Trotzdem bleibt das wichtigste Argument für den Family der Preis, zumal es im Internet – etwa bei netCar.de – Abschläge von bis zu 35 Prozent gibt. Mit Folgen: Zuletzt griffen noch über 30 Prozent aller Zafira-Käufer in Deutschland zum alten Modell.

Peter Wolkenstein

Foto

Wolfgang Kroeger-Meier

Datum

4. August 2012
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