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Opel-Zukunft

Fiat will verstärkt um Opel werben

Foto: dpa 144 Bilder

Der italienische Autobauer Fiat verstärkt laut einem Bericht des "Handelsblatts" im Ringen um die GM-Tochter Opel die Bemühungen um die deutsche Politik. Fiat-Chef Sergio Marchionne plane Treffen mit den Ministerpräsidenten aller Länder mit Opel-Werken noch bis Dienstag, berichtete die Zeitung am Montag (18.5.) unter Berufung auf Unternehmens- und Landesregierungskreise.

18.05.2009

Die Bundesregierung und der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) erwarten bis Mittwoch verbindliche Angebote von den Opel-Interessenten. Neben Fiat gehören der kanadisch-österreichische Zulieferkonzern Magna und Finanzinvestoren zu den Interessenten.
 

Marchionne besucht Opel-Zentrale in Rüsselsheim

Der Fiat-Chef hatte sich bereits am Sonntag (17.5.) mit Nordrhein-Westfalens Regierungschef Jürgen Rüttgers (CDU) getroffen. Dies bestätigte die Staatskanzlei in Düsseldorf am Sonntagabend. "Über den Inhalt des Gesprächs wurde Vertraulichkeit vereinbart", sagte ein Sprecher. Ein Besuch bei thüringens Ministerpräsidenten Dieter Althaus (CDU)ist laut "Handelsblatt" noch geplant. Zudem werde Marchionne voraussichtlich zum ersten Mal auf seiner Deutschland-Reise auch die Opel-Zentrale in Rüsselsheim besuchen. Nach Unternehmensangaben war er am Montagvormittag noch nicht eingetroffen. Fiat und die Staatskanzleien wollten der Zeitung zufolge die Informationen nicht kommentieren.

Opel und Schaeffler sind keine systemrelevanten Unternehmen

Unterdessen lehnt der Chef des Bundeskartellamtes, Bernhard Heitzer, eine Beteiligung der Bundesregierung an Opel ab. "Jede Subvention oder Unterstützung für ein Unternehmen der Realwirtschaft wirkt grundsätzlich wettbewerbschädigend auf andere Unternehmen desselben Wirtschaftszweiges", sagt Heitzer. Opel und auch der Zulieferer Schaeffler seien sicher keine "systemrelevanten Unternehmen" und eine staatliche Beteiligung an Opel wäre deshalb kein wünschenswertes Ergebnis. "Der Bankenbereich ist anders zu bewerten als die Realwirtschaft." Es sei richtig gewesen, dass die Bundesregierung hier schnell gehandelt habe.

Fiat will nach dem Einstieg beim insolventen US-Konzern Chrysler mit dem GM-Europa-Geschäft zum zweitgrößten Autohersteller der Welt aufsteigen. Dabei sollen die GM-Marken Opel, Vauxhall und Saab erhalten bleiben.
 

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