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Opel-Zukunft

GM noch ohne Verkaufsgespräche

Foto: Opel 144 Bilder

Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) führt noch keine Gespräche mit Interessenten für die angeschlagene Tochter. „Es gibt Interessenten aus dem In- und Ausland. Aber es gibt noch keine formellen Gespräche“, sagte GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster der „Süddeutschen Zeitung“.

12.03.2009

Öffne sich Opel für einen neuen Anteilseigner, müsse eine andere gesellschaftliche Struktur her, denn der neue Investor wolle mitentscheiden. Die Verbindung zu GM bleibe aber im ersten Schritt ganz wichtig.

Insolvenz ist kein Thema

Ein Insolvenzverfahren lehnt Forster weiterhin ab: „Wir haben dieses Szenario einmal durchgespielt. Es ist für uns keine Alternative, die wir aktiv vorantreiben.“ Opel benötigt Bürgschaften in Höhe von 3,3 Milliarden Euro, um Darlehen von Banken holen zu können. In Spanien habe Opel bereits eine Bürgschaft für ein konkretes Projekt. In Deutschland braucht der Auto-Hersteller eine Garantie für 2,6 Milliarden Euro.

Die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern zum Thema Lohnverzicht machten Fortschritte, so Forster weiter. Das Thema sei aber kompliziert. „Da ist sehr viel Überzeugungsarbeit zu leisten.“

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