Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Oris Formula Gold

Gold Fashion

Foto: Kunze, LAT, Schlegelmilch 3 Bilder

Das Formel 1-Team von Frank Williams blickt auf 30 Jahre Rennsportgeschichte zurück. Sponsor Oris hat zu diesem Jubiläum den limitierten Chronographen TT3 Formula Gold aufgelegt.

26.03.2008 Jens Katemann

Schon 1979, in der zweiten Rennsaison, fährt das junge Team um die Gründer Frank Williams und Patrick Head den ersten Formel 1-Sieg ein. Es folgen bis heute 112 weitere Grand Prix-Siege und 16 Weltmeistertiel.

Auch die Oris-Gründer Georges Christian und Paul Cattin haben schnell Erfolg. 1904 gründen sie ihre Uhrenmanufaktur im malerischen Dorf Hölstein in der Nordwestschweiz, benannt nach einem Bach in einem benachbarten Tal. Aus den anfangs 24 Mitarbeitern werden innerhalb von sechs Jahren stolze 300.

Billig-Strategie ohne Erfolgsaussichten

Schicksalsschläge finden sich sowohl in der Geschichte des Rennstalls von Frank Williams als auch in der Oris-Historie. Ende der siebziger Jahre stand die Marke vor dem Aus. 1970 hatte die damalige ASUAG-Gruppe (heute Swatch) Oris gekauft. ASUAG positioniert die Marke als Anbieter von günstigen Uhren - eine wenig erfolgreiche Strategie. Denn die billige Quarz-Konkurrenz aus Asien treibt die Schweizer Industrie in den späten siebziger Jahren in eine Krise, die Oris hart trifft.

1982 übernimmt das Management die Firma, angeführt von Rolf Portmann als Präsident und Ulrich Herzog als Geschäftsführer. Im Zeitalter elektronischer Gimmick-Uhren mit LED- und LCD-Anzeigen schaffen sie das scheinbar Unmögliche, indem sie japanische Twens vom einmaligen Charakter mechanischer Uhren überzeugen. Bald reist Herzog regelmäßig nach Japan und ist überrascht, mit welcher Akribie und Passion sich die japanischen Abnehmer für mechanische Uhren interessieren.

TT3 Formula Gold für Frank Williams

Eine neue Geschäftsidee entsteht: Oris will der weltweit führende Hersteller von mechanischen Uhren mit qualitativ hochwertigen Werken zu attraktiven Preisen werden. Und Oris gibt Gas. Fast im Jahresrhythmus werden Neuentwicklungen präsentiert. Unter anderem 1988 die erste Oris Weckerarmbanduhr, 1989 der erster Zeigerkalender mit Automatikwerk und 1991 die Complication mit Tag, Datum, Mondphase und zweiter Zeitzone. Die Marke gewinnt an Profil und Attraktivität - und an Wert.

Zum gewünschten exklusiveren Image passt die Partnerschaft mit dem Williams-Formel 1-Team, die 2003 begann. Für Fahrer wie Nico Rosberg, Mark Webber und Ralf Schumacher wurden erfolgreich limitierte Serien aufgelegt, wie zum Beispiel für Nico Rosberg die Oris TT3. Ein mechanischer Chronograph mit Titangehäuse und Karbonzifferblatt zum Preis von 2.850 Euro. Das Modell ist auf 2.400 Exemplare begrenzt, was dem Hubraum von Rosbergs Cosworth-V8 entspricht.

Zum 30-jährigen Jubiläum von Williams gibt es jetzt zusätzlich den edlen Chronograph Oris TT3 Formula Gold zum Preis von 9.800 Euro. Das auf 300 Exemplare limitierte Modell mit Roségold-Gehäuse hat ein mechanisches Automatikwerk mit Stoppfunktion und ist ein Leckerbissen für Sammler. Das beidseitig gewölbte und innen entspiegelte Saphirglas schützt das Zifferblatt aus Karbon mit seinen aufgesetzten vergoldeten Zahlen und polierten Zeigern.

Statt des Kautschukbands der normalen TT3 hält bei der Formula Gold ein Lederband die Uhr am Handgelenk. Auf dem Gehäuseboden befindet sich das Williams- Signet mit Jubiläumsgravur. Die erste TT3 Formula Gold hat Oris-Chef Herzog vor wenigen Wochen an Frank Williams übergeben.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Autokredit berechnen
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden