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Osteuropäische Werke belasten Grammer-Bilanz

Foto: Grammer

Steigende Kosten für osteuropäische Werke haben in diesem Jahr das Geschäft des Autozulieferers Grammer belastet. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) sei in den ersten neun Monaten von 29,1 auf 26,9 Millionen Euro gesunken, teilte die Grammer AG am Donnerstag (15.11.) am Stammsitz in Amberg mit.

15.11.2007

Unterm Strich verringerte sich der Gewinn auf 13 Millionen Euro (Vorjahr: 14,4 Mio). Den Umsatz steigerte der Hersteller von Sitzen und Fahrzeuginnenausstattung dagegen um 11,7 Prozent auf 735,1 Millionen Euro.

Neben den Lohn- und Infrastrukturkosten für die Grammer-Werke in Osteuropa sind laut dem Unternehmen auch Währungsschwankungen und die hohen Rohstoffpreise für den Ertragsrückgang verantwortlich.

Hauptsächlich Automotive-Sparte betroffen

Von dem Rückgang war insbesondere die größte Grammer-Sparte Automotive betroffen, in der das EBIT-Ergebnis von 16,6 auf 11,1 Millionen Euro sank. Im Bereich der Fahrer- und Passagiersitze konnte Grammer die Vorjahreszahlen dagegen um jeweils etwa sieben Prozent übertreffen. Um die Rendite des Konzerns zu verbessern, will der Grammer-Vorstand bis 2009 die Produktivität des Unternehmens erhöhen und die Kosten senken.

Dabei sollen auch bis zu 700 Stellen hauptsächlich in ausländischen Fabriken gestrichen werden. Im vergangenen Jahr hat das SDAX-Unternehmen allerdings zunächst die Zahl der Mitarbeiter deutlich vergrößert. Die Belegschaft wuchs weltweit um mehr als acht Prozent auf 9.470 Männer und Frauen.

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