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Paolo Pininfarina übernimmt Chefposten

Nach dem Unfalltod von Andrea Pininfarina, Präsident und Geschäftsführer der gleichnamigen italienischen Autodesignschmiede, hat nun sein Bruder Paolo die Geschäfte in die Hand genommen.

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Foto: Pininfarina

Lancia Astura Cabrio tipo Bocca von 1936. Cisitalia 2002 von 1947. Nash-Healey Spider von 1947. Alfa Romeo 1900 Sprint Coupé von 1952. Lancia Aurelia B24 S von 1954. Ferrari 375 MM von 1954. Alfa Romeo Giulietta Spider von 1955. Peugeot 403 von 1955. Ferrari 345 America von 1955. Ferrari 410 SA von 1956. Lancia Florida II von 1957. Ferrari 250 GT Spider von 1957. Lancia Flaminia Coupé von 1958. Austin A40 von 1958. Ferrari Testa Rossa von 1959. Ferrari 250 GT SWB von 1959. Fiat Abarth Monoposto da record von 1960. Ferrari 400 Superamerica von 1960. Pininfarina X von 1960. Fiat 1500 Cabrio von 1961. Peugeot 404 Cabrio von 1961. Lancia Flavia Coupé von 1961. Chevrolet Corvette Rondine von 1963. Austin Morris 1100 von 1963. Ferrari 250 Le Mans von 1963. Ferrari 275 GTB von 1965. Ferrari Dino von 1965. Alfa Romeo Spider Duetto von 1966. Ferrari 365 P von 1966. Ferrari 365 California von 1966. Peugeot 204 Cabrio von 1966. Fiat 124 Spider von 1966. Fiat Dino Spider von 1966. Dino Competizione von 1967. BLMC 1100 von 1968. Ferrari 365 GTB/4 von 1968. Ferrari P6 von 1968. Sigma Grand Prix von 1969. Peugeot 504 Coupé von 1969. Peugeot 504 Cabrio von 1969. Ferrari 512 BB von 1971. Lancia Beta Montecarlo von 1975. Fiat 130 Opera von 1975. Rolls-Royce Camargue von 1975. Peugette von 1976. Jaguar XJS Spider von 1978. Ecos von 1978. Studio CNR von 1978. Lancia Beta Montecarlo Turbo von 1979. Ferrari Pinin von 1980. Pininfarina Coupé von 1983. Fiat Spider Europa Volumex von 1983. Honda HP-X von 1984. Peugeot Verve von 1984. Peugeot Griffe 4 von 1985. Alfa Romeo Vivace Coupé und Spider von 1986. Cadillac Allanté von 1986. Alfa Romeo 164 von 1987. Ferrari 412 von 1985. Peugeot 205 von 1983. Ferrari F40 von 1987. Lancia Hit von 1988. Ferrari 348 ts von 1989. Pininfarina Mythos von 1989. Alfa Romeo Spider von 1990. GM Chronos von 1991. Fiat Cinquecento Pick-Up von 1992. Ferrari 456 GT von 1992. Pininfarina Ethos von 1992. Pininfarina Ethos 2 von 1993. Peugeot 306 Cabrio von 1993. Pininfarina Ethos 3 von 1994. Fiat Spunto von 1994. Ferrari F50 von 1995. Honda Argento Vivo von 1995. Fiat Sing e Song von 1996. Etebeta von 1996. Peugeot 406 Coupé von 1996. Peugeot Nautilus von 1997. Alfa Romeo Dardo von 1998. Ferrari 360 Modena von 1999. Fiat Wish von 1999. Metrocubo von 1999. Ferrari Rossa von 2000. Citroen Osée von 2001. Ford Start von 2001. Daewoo Nubira von 2002. Enjoy von 2003. Maserati Quattroporte von 2003. Ferrari 612 Scaglietti von 2004. Pininfarina Nido von 2004.

Doch das Erbe, das Paolo Pininfarina von seinem Bruder übernimmt, ist kein leichtes: Finanzielle Schwierigkeiten und ein Berg Schulden müssen erst einmal aufgearbeitet werden, bevor das Traditionsunternehmen wieder zu altem Glanz zurückkehren und sich wie einst mit markanten Auto-Entwürfen für Ferrari, Maserati, Alfa Romeo, Volvo oder Lancia in die Schlagzeilen bringen kann. Unterstützt werden soll Paolo dabei von seiner Schwester Lorenza, die den Posten als Vizepräsidentin übernimmt. Noch hält die Familie Pininfarina 55 Prozent der Firmen-Aktien. Zum Kreis der potenziellen Großanteilseigner gehören neben den Firmen Tata aus Indien und Bolloré aus Frankreich mittlerweile auch der Bremsenhersteller Brembo sowie der Ferrari-Erbe Piero Ferrari und die Unternehmerfamilie Marsiaj.

Der 51-jährige Andrea Pininfarina prallte am Donnerstag vergangener Woche (7.8.) auf seinem Vespa-Roller mit dem Auto eines 78-jährigen Rentners zusammen. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der 1957 geborene Sohn von Sergio Pininfarina leitete seit 2001 als CEO die Geschicke der Designschmiede. Sein ein Jahr jüngerer Bruder Paolo ist gelernter Maschinenbau-Ingenieur und sitzt bereits seit sechs Jahren im Verwaltungsrat der Firma Pininfarina.

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Autor: Ralf Bücheler
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