Besonders der Versuch Seats, mit dem Exeo in die Mittelklasse aufzusteigen, wurde überwiegend kritisch kommentiert: Bieder, langweilig, kein "Auto emocion" so die allgemeine Grundhaltung. Ein Kollege vermutet sogar einen Marketing-Gag der Spanier, die für den alten A4 nur ein paar neue Schürzen modelliert haben.
Viel besser kam dagegen Nissans Stadtflitzer-Studie Nuvu weg. Die moderne Umwelttechnik im Kindchenschema-Design fand überwiegend Lob. Nur bei der Aussprache, des mit vier Buchstaben eigentlich nicht besonders langen Namen, kam es zu unterschiedlichen Meinungen. Von Nuvu (wie man es schreibt) über Nuvü (wie Nissan es gerne hätte) bis Nüvü (weil es lustiger klingt) waren mehrere Varianten zu hören.
Kleinwagen im Fokus
Keine Verwirrung - sowohl bei Aussprache als auch beim ersten Eindruck - gab es über die City-Konkurrenten Ford Ka und Toyota IQ. Die Minimalisten kamen an beim Publikum – und bei der Redaktion. Pfiffig und jung gezeichnet sei der IQ, der mit dem Smart künftig um Kunden streitet. Der Ka ist hingegen erwachsen geworden. Vor allem im Vergleich zum Vorgänger überzeugt der kleine Kölner mit poppigem Design ganz ohne Retrotouch.
Ein Auto spaltete dagegen die Redaktion in zwei Lager: Das Mercedes-Concept "Fascination". Von "wenig faszinierend" bis zu einer "Zumutung" sprachen die Kritiker. Die Fürsprecher sehen in dem Shooting-Brake dagegen eine "Stilikone" und prognostizieren schon jetzt harte Zeiten für die Konkurrenten der künftigen E-Klasse. Wäre ja auch langweilig, wenn alle einer Meinung wären.






