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Paul Pietsch Classic 2014

Skater und V8-Liebhaber

Ford Mustang, Titus Dittmann Foto: Arturo Rivas 11 Bilder

Titus Dittmann ist Vollblutunternehmer, der rund 100 Firmen gegründet hat. Den wohl größten Erfolg hatte der Münsteraner mit der Ladenkette "Titus", die Skateboards und Streetwear verkauft. Dittmann ist leidenschaftlicher Autorennfahrer, der mit seiner Stiftung "skate-aid" aber auch den Charity-Gedanken verkörpert. Wir sprachen mit dem außergewöhnlichen Entrepreneur und Skateboarder.

09.06.2014 Michael Rassinger Powered by
Wie sind Sie zu Ihrem Mustang gekommen?

Weil ich absolut auf V8-Motoren stehe und auch so ein Ford-Man bin, dass ich sogar inzwischen Ford-Markenbotschafter bin. Mit diesem Mustang bin ich hier, weil Ford nur die in Deutschland produzierte Serie im Museum hat. Da der Mustang 50-jähriges Jubiläum feiert, hat mich Ford gebeten, dass ich mit meinem Mustang als zweites offizielles Ford-Fahrzeug an der Rallye teilnehme. Deshalb bin ich hier und freue mich drüber.

Sie scheinen mehrere Mustangs daheim zu haben?

Ich habe jede Menge Mustangs. Ich fahre seit bestimmt 30 Jahren historische Tourenwagen-Rennen mit einem 65er Mustang und meinem Sohn zusammen. Also ich bin schon ein absoluter Fan, vor allem von dem Small Block (289 cubic inch = 4,7 Liter). Dann habe ich den 69er Mustang hier, ebenso wie neuere Modelle. Einen Shelby GT500 fährt mein Sohn, ich fahre einen Boss 302 Laguna Seca. Ist schon ein bisschen Nerd-mäßig.

Was reizt Sie außer dem V8-Motor noch am Ford Pony Car?

Ich bin dazu gekommen über die historische Tourenwagen-Geschichte. Zum einen hat mich das Volumen gereizt, also der Motor in erster Linie. Beim Rennen habe ich aber auch gemerkt, dass so ein alter Mustang schon ziemlich schwer als Rennwagen zu bewegen ist. Den musst du eher reiten als fahren. Das hat aber auch wieder Vorteile, denn die italienischen filigranen Autos müssen die Curbs immer ausfahren. Wir jagen da einfach drüber, denn der Mustang packt alles weg. Also wir haben riesig viel Spaß damit. Was mich noch extrem reizt, ist diese traditionelle Bauart: Vorne ein Motor, hinten der Antrieb, was ideal ist, um mal quer durch die Kurve zu gehen, einen Burn-out zu machen oder einen Donut zu drehen. Das sind Sachen, die zwar keinen Sinn, aber einfach viel Spaß machen.

Wie gefällt Ihnen der aktuelle Mustang?

Super, davon hab ich auch ein paar. Vor allem hat der aktuelle Mustang (Anm. d. Red.: In Deutschland voraussichtlich ab 2015 zu kaufen) ein extrem geiles Preis-Leistungs-Verhältnis, weswegen ich auch solche Teile fahre. Da macht das schon fast wieder Sinn, sag ich mal. Außerdem habe ich immer das Bedürfnis, gegen den Strom zu schwimmen und alles ein bisschen anders zu machen als der Normalmensch. Da passt eben so ein prolliger Mustang tausendmal besser zu mir als die ganzen schnieken millionenschweren Roadster und Flügeltürer. Wunderbare Autos, aber nicht meine Welt.

Wie viel Liter lässt sich Ihr Straßenross bei der Paul Pietsch Classic wohl schmecken?

Keine Ahnung. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie gekuckt, wie viel Liter meine Autos brauchen, weil ich will mir den Spaß ja nicht verderben. Von daher alles prima, und wenn der Tank leer ist, mach ich ihn wieder voll.

skate-aid unterstützt soziale Projekte

Titus Dittmann fährt nicht nur gerne Auto, sondern engagiert sich auch im sozialen Bereich. Mit skate-aid, das unter dem Dach der Titus Dittmann Stiftung Projekte in Krisengebieten unterstützt, überträgt Dittmann seine Leidenschaft für Skateboarding auf Kinder und Jugendliche. Der Unternehmer aus Münster äußert sich wie folgt dazu:

Seit über 30 Jahren dreht sich bei mir alles um Skateboarding. Dabei haben meine Mitstreiter und ich von Anfang an die enorme Kraft des Rollbretts erlebt. Denn Skateboarding kennt weder Grenzen noch Krieg, Hautfarbe oder Hass, arm oder reich: Skateboarding verbindet und wirkt insbesondere in der Orientierungsphase bei Jugendlichen extrem sinn- und identitätsstiftend. Schon früh haben wir neben nationalen auch internationale Skateboard-Projekte gefördert.

Als wir 2008 eine Initiative in Kabul unterstützten, wurde mir noch mal ganz deutlich, wie ideal das Skateboard auch in Krisengebieten einsetzbar ist. Nach meiner ersten Afghanistan-Reise war mir klar: Ich will dran bleiben und noch mehr bewegen. Mit skate-aid nutzen wir jetzt die Kraft des Skateboards und unser ganzes Potenzial, um den Kindern und Jugendlichen in Krisengebieten Hoffnung auf vier Rollen zu bringen. In Afghanistan, Tansania, Uganda, Kenia, Costa Rica und in Deutschland.

Inzwischen hat Dittmann zur Unterstützung für skate-aid auch eine ehrenamtlich betreute Shopping-Initiative ins Leben gerufen. Wer bei heroshopping.org einkauft, wählt aus über 150 Onlineshops, die nach dem Kauf einen bestimmten Prozentsatz des Kaufpreises direkt an skate-aid spenden. Man kann also ohne Mehrkosten Gutes tun, denn die Prämien gehen zu 100% an skate-aid und werden für aktuelle Projekte verwendet.

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