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Paul Pietsch Classic 2015

Fahrzeugklassen der Paul Pietsch Classic

Rally AZ Foto: Archiv 6 Bilder

Bei der Paul Pietsch Classic steigt nicht nur der Gesamtsieger aufs Treppchen, sondern es werden auch sechs Klassensieger ermittelt. Die Palette reicht dabei von Vorkriegsfahrzeugen über Wirtschaftswunder-Autos bis zu Youngtimern.

02.06.2015 mkl Powered by

Klasse 1 (bis Baujahr 1930)

Von den Anfangszeiten des Automobils bis ins Jahr 1930 spannt sich der Bogen der ältesten Fahrzeugklasse. Motoren bis an die acht Liter Hubraum, meist verteilt auf sechs oder acht Zylinder, befeuern unter großen Kühlerhauben zweisitzige Roadster oder treiben Limousinen an, die an Postkutschen erinnern. Der in Frankreich gebaute Rally AZ Baujahr 1924 ist da eher untypisch, er trägt einen 1100er Vierzylinder mit gerade mal 40 PS unter der Haube.

Klasse 2 (von 1931 bis 1946)

Die Grenzen des automobilen Wachstums sind erreicht. Zumindest was die Hubräume betrifft, scheint dies sicher zu sein. Deshalb werden Fahrzeuge zwischen 1931 und dem Ende des Zweiten Weltkrieges auch als „Post Vintage“-Automobile bezeichnet. Der Bugatti Typ 57 Cabriolet Stelvio vertritt hier die Luxusklasse, angetrieben von einem standesgemäßen Achtzylinder, der in der Version ohne Kompressor aus 3,2 Litern Hubraum 130 PS mobilisiert.

Klasse 3 (von 1947 bis 1961)

Die Zeit bis 1961 wird auch „Post War“-Epoche genannt. Brezel-Käfer, Opel Kapitän oder Ford Taunus mobilisierten nach dem Krieg die Massen. Für die besser betuchten wurden Mercedes Flügeltürer, Porsche 356 oder Austin-Healey Ikonen wachsender mobiler Freiheit. Oder Sonderkarossen wie der Typ 696 aus der schweizerischen Karosserieschmiede Beutler, basierend auf Käfer- oder wahlweise auf Porsche-Technik – aber immer mit Boxermotor.

Klasse 4 (von 1962 bis 1969)

Im Laufe der Sechzigerjahre tritt die deutsche Wirtschaftswunderzeit in ihre letzte Phase. Typische Fahrzeuge dieser Epoche sind die Mercedes Pagode, der VW Käfer und die BMW der „neuen Klasse“ oder der Peugeot 404 unseres französischen Nachbarn. In den USA befeuerte ab 1964 ein V8 mit 4,7 Litern Hubraum den legendären Ford Mustang, der auch aufgrund seines vergleichsweise günstigen Preises große Verkaufserfolge feierte.

Klasse 5 (von 1970 bis 1976)

Wer diese Autos in seiner Jugend noch als Neuwagen erlebt hat, möchte sie zu den Youngtimern zählen, aber mit um die 40 Jahren auf dem Buckel zählen sie mittlerweile zu den Oldtimern. Etwa der VW Golf I, der den ewigen Käfer ablöste. Auch ein Mercedes-Benz der Baureihe W 115, ein Ford Capri und sogar der erste Fiesta sind hier eingegliedert. Und der Allltagsheld VW T2, vor allem als Pritsche mittlerweile sehr selten geworden. Hier ein Überlebender von 1971.

Klasse 6 (von 1977 bis 1994)

Die Youngtimer-Klasse. Autos, die meist zwischen 20 und gut 30 Jahre alt und auf dem besten Weg sind, ein Klassiker zu werden. Dazu zählt der Audi Quattro von 1988, aber auch ein Porsche 911 Carrera oder ein Mercedes-Benz W 126 und ein VW-Bus T3. Sogar der Mercedes C 140 zählt mittlerweile dazu, hier als 600er V12, Baujahr 1992. Der Wagen im Bild gehörte früher Paul Pietsch – man beachte das Kennzeichen des heutigen Besitzers aus Luxemburg.

Download Starterliste PPC 2015 (Stand: 28. Mai) (PDF, 0,07 MByte) Kostenlos
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