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Paul Pietsch gestorben

Der Gründer der Motor Presse ist tot

Paul Pietsch mit seinen Kindern Peter-Paul Pietsch und Patricia Scholten Foto: Karl-Heinz Augustin 29 Bilder

Paul Pietsch - Rennfahrer und Gründer der Motor Presse Stuttgart - ist am 31. Mai 2012 nur wenige Wochen vor der Vollendung seines 101. Geburtstags im Kreise seiner Familie verstorben.

06.06.2012 auto motor und sport

Mit Paul Pietsch verliert die Automobilwelt eine tatkräftige Unternehmerpersönlichkeit und einen warmherzigen Menschen. Doch der Einfluss und das Vermächtnis des Ex-Rennfahrers und Verlagsgründers wirken nach und prägen bis heute spürbar die Motor Presse Stuttgart. Paul Pietsch hat zu seinem 90. Geburtstag gesagt: "Das Interesse und der Spaß an bestimmten Dingen waren immer bestimmend für mein Tun und Handeln. Mein Motto lautet: Was Du nicht gern machst, das lass‘ besser sein!" Die Begeisterung für Technik und die Chance, in diesem Haus das Hobby zum Beruf machen zu können, eint bis heute viele Mitarbeiter der Motor Presse mit ihrem Verlagsgründer.

Es ließe sich über Paul Pietsch noch vieles sagen, zum Beispiel über seine soziale Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern, die bis heute nachwirkt, oder über sein Engagement bei der Nachwuchsförderung im Motorsport, oder über die stille, karitative Hilfe zugunsten der Schwächsten in unserer Gesellschaft. Paul Pietsch selbst schätzte die großen Worte nicht sehr und übte sich trotz seines erstaunlichen Lebensweges in Bescheidenheit: "Man muss in seinem Leben immer ein bisschen Glück haben", gab er seinem Biographen Mike Riedner vor vielen Jahre zu Protokoll.

Pietsch war mit seinen 100 Jahren der älteste noch lebende Formel-1-Fahrer gewesen. Als seinen größten Erfolg sah er - neben diversen Siegen - 1939 den dritten Platz beim Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring an.

Alle Mitarbeiter der Motor Presse Stuttgart stehen voller Respekt vor dem Lebenswerk von Paul Pietsch und empfinden tiefes Mitgefühl für die Familie und alle Angehörigen.

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