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Peraves Monotracer

Mächtige Zigarre

Foto: Peraves 10 Bilder

Der Schweizer Hersteller Peraves nutzt den Heimvorteil des Auto Salon in Genf und präsentiert mit dem Monotracer die jüngste Generation seiner ökonomisch-dynamischen Einspurfahrzeuge.

01.03.2007

Wie schon das Ecomobil setzt auch der Monotracer auf einen zigarrenförmigen Rumpf mit einer großen Pilotenkanzel unter der zwei Passagiere hintereinander Platz finden.

Das selbsttragende Monocoque wird aus Faserverbundwerkstoffen gefertigt. Integrierte Überrollbügel und eine Crashbar sorgen für die Sicherheit der Passagiere. Das Vorderrad wird wie bei einem Motorrad an einer Upside-Down-Gabel geführt, hinten übernimmt eine Einarmschwinge die Radführung. Stählerne Hilfsrahmen sorgen für sicheren Anschluss an die Karosse, während Flügeltüren den Zustieg zur Kabine ermöglichen. Das Gepäck reist in einem 200 Liter-Abteil im Heck. Für Standsicherheit sorgen selbstätig ausfahrende Stützräder bei extrem niedrigen Geschwindigkeiten oder dem Stillstand.

Auto und Motorrad gemischt

Für Fahrdynamik sorgt ein Vierzylinder-BMW-Motorradmotor mit 1,2 Liter Hubraum, 130 PS und 127 Nm Drehmoment. Ein sequenzielles Viergang-Getriebe mit Rückwärtsgang sichert den Kraftfluss nach Achtern.

Gekuppelt wird per Fuß, geschaltet mit der Hand, gebremst und beschleunigt ebenfalls per Hand und gelenkt per Motorradlenker. Die Insassen ruhen dabei knapp 60 Zentimeter über dem Boden in Schalensitzen, umschmeichelt von einer Klimaanlage und gesichert durch Drei-Punkt-Gurte. Zu den Optionen zählen unter anderem ein Fahrerairbag, Audiosysteme, Bi-Xenon-Licht, Tempomat, Keramikbremsen und eine automatisierte Kupplung.

Schräglagen bis 52 Grad

Bei einem Gewicht von 460 Kilogramm spurtet der Monotracer in 5,7 Sekunden von Null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von über 250 km/h. Bei einem 120er schnitt soll der Monotracer lediglich 4,5 Liter auf 100 Kilometer konsumieren. Spektakulär gestaltet sich die Außenwirkung des Monotracers, der es auf Schräglagen von 52 Grad bringt, bevor die eingeklappten Stützräder auf dem Asphalt aufsetzen.

Auf den Boden zurück holt viele Interessenten aber auch der Kaufpreis, startet die Preisliste doch bei 52.500 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

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