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Peugeot 207 SW, 308 SW, 508 SW, 3008, 5008

Welcher ist der perfekte Familien-Peugeot?

Peugeot, verschiedene Modelle Foto: Jörg Künstle 28 Bilder

In der Modellpalette von Peugeot finden sich zahlreiche Autos, die für Familien in Frage kommen. Wir stellen das Angebot ausführlich vor und zeigen, welche Variante sich für wen besonders eignet.

30.03.2012 Stefan Cerchez Powered by

Früher war die Sache mit dem Autokauf noch eine übersichtliche Angelegenheit. Unabhängig von der Marke gab es handliche Kompaktwagen, repräsentative Stufenhecklimousinen und praktische Kombis. Je nach Lebensabschnitt und Geldbeutel wählte man zu einer der drei Karosserieformen noch die passende Motorisierung und Ausstattung - das war‘s.

Heute fängt die Individualisierung schon bei der Wahl der Karosserie an. Zu den klassischen Formen kamen in den letzten Jahren noch viele weitere Transport-Spezialisten: Vans, SUV, Hochdachkombis, Großraumlimousinen sowie alle möglichen Mischformen und -größen. Peugeot zählt zu den wenigen Marken, die für Menschen mit Kindern oder anderen anspruchsvollen Transportaufgaben eine ausgesprochen große Auswahl bieten. Hier gesellen sich zu den Kombivarianten der Baureihen 207, 308 und 508 das Crossover-Modell 3008, der Kompakt-Van 5008, die Hochdachkombis Bipper und Partner Tepee sowie der Maxi-Van Expert Tepee. Zählt man das kurz vor der Ablösung stehende SUV-Modell 4007 und den Van-Oldie 807 - beide sind nicht in unserer Übersicht enthalten - noch dazu, summiert sich die Peugeot-Palette auf immerhin zehn geräumige Alternativen. Anlass genug für uns, die verschiedenen Modelle einmal genauer unter die Lupe zu nehmen und ihre spezifischen Vorteile herauszuarbeiten.

Peugeot 5008 1:00 Min.

Kombis, Vans und Nutzfahrzeug-Ableger für Familien

Ordnet man die Peugeot-Modelle nach Form und Abstammung, bilden sich drei Gruppen: Kombis, Vans und Nutzfahrzeug-Ableger. Beginnen wir mit den guten alten Kombis. Peugeot kann mit Fug und Recht von sich behaupten, schon früh den Trend zu der vielseitigen Karosserieform erkannt zu haben. Mit 204 Break oder 504 Familiale gehörten sie vor über 40 Jahren zu den Kombi-Pionieren in der jeweiligen Klasse. Heute ist Peugeot als eine von wenigen Marken mit dem 207 SW auch im Kleinwagensegment mit einem Kombi vertreten. Dank 13 Zentimeter mehr Außenlänge bietet der Peugeot 207 SW spürbar mehr Platz auf der Rückbank und im Kofferraum als die Schrägheckvariante und reicht für eine dreiköpfige Familie bereits aus. Zudem liegen die Preise deutlich unter denen des größeren Peugeot 308 SW.

Kleinwagen-Kombi Peugeot 207 SW ab 13.800 Euro

Das Motorenangebot für den Peugeot 207 spiegelt die in dieser Klasse üblicherweise geringeren Jahresfahrleistungen wider: Drei Benzinern zwischen 73 und 120 PS stehen zwei Dieselmotoren (92/112 PS) gegenüber. Prinzipiell reicht bereits der günstige Einstiegsbenziner für 13.800 Euro, doch der stärkere 95 VTi, der mindestens mit Tendance-Ausstattung daherkommt, punktet für 1.000 Euro Mehrpreis mit niedrigerem Normverbrauch, besseren Fahrleistungen und attraktiven Extras wie Klimaanlage, CD-Radio und Panoramadach.

Diese Goodies sind beim nächstgrößeren Peugeot 308 SW mit Ausnahme des Glasdachs bereits ab der Basisversion an Bord (als Benziner ab 18.400 Euro). Familien mit zwei Kindern sind mit dem Kompakt-Kombi gut bedient, zumal er noch für manche Überraschung gut ist. Vom Ladevolumen her (maximal 1.736 Liter) bietet er mehr als mancher Mittelklasse-Kombi und sogar die Möglichkeit, den Kofferraum gegen Aufpreis mit zwei Klappsitzen zu bestücken. Die sind zwar nicht gerade langstreckentauglich, ermöglichen es aber dem Taxi Mama, auf dem Weg zu Tennis oder Musikschule noch den einen oder anderen Spielkameraden mitzunehmen. Die leicht erhöhte Sitzposition sorgt dabei für einen besseren Überblick.

Klassischer Familien-Van 5008

Noch mehr Raum und Variabilität auf gleicher Verkehrsfläche bietet der technisch eng verwandte Peugeot 5008 als klassischer Familien-Van. Er ist neun Zentimeter höher als der Kombi und wartet weitgehend mit dem gleichen Motorenangebot auf. Innen überzeugt der geräumige und wahlweise mit sieben Plätzen ausgestattete 5008 mit einer cleveren Sitzanlage sowie klassenunüblichen Extras wie etwa einem Head-up-Display. Der Van-Zuschlag gegenüber einem vergleichbar motorisierten 308 SW beträgt mindestens 1.400 Euro.

Seit 2011 markiert der Peugeot 508 die Spitze des Peugeot-Programms und bekommt daher - auch als Kombi SW - den stärksten Antrieb aller Löwenmodelle, einen über 200 PS leistenden HDi-Diesel. Vier weitere Selbstzünder und zwei Benziner vervollständigen die Motorenpalette. Die Serienausstattung kann getrost als vollständig bezeichnet werden, spätestens mit der Ausstattungslinie Active (inklusive Zweizonen-Klimaautomatik, Leichtmetallrädern und Bluetooth-Freisprecheinrichtung) dürften die gängigen Wünsche erfüllt sein. Darüber hinaus gibt es noch einige feine Extras wie Bi-Xenon-Licht (ab 990 Euro), einen Massage-Sitz für den Fahrer (im Voll-Lederpaket, ab 1.550 Euro) oder die elektrisch öffnende Heckklappe für 550 Euro - typisch Top-modell. Der Peugeot 508 SW kann aber auch ganz gut einstecken: Bei einer Zuladung von maximal 575 Kilogramm passen bis zu 1.598 Liter in den Kofferraum.

Peugeot Bipper Tepee mit 2.500 Liter Ladevolumen

Ein Wert, über den der Kleinste in unserem Familienauto-Bunde nur schmunzeln kann. Denn der Peugeot Bipper Tepee, im Prinzip ein ausgekleideter Kleinlieferwagen mit zweiter Sitzreihe, bietet bei ausgebauter Rückbank ein Ladevolumen von sagenhaften 2.500 Liter. Außerdem punktet der knapp vier Meter kurze Familien-Laster mit zwei Schiebetüren und einer großen Heckklappe. Die Motorenauswahl ist dagegen einfach: Es gibt nur einen Diesel-Antrieb, wahlweise mit automatisiertem Schaltgetriebe. Auf Wunsch bringen Ausstattungspakete etwas mehr Komfort in den eher schlichten Bipper, doch Ambiente und Behaglichkeit sind bei ihm zweitrangig.

Ein wenig wohnlicher geht es im eine Nummer größeren, aktuell dezent modifizierten Peugeot Partner Teepe zu. Der Kangoo-Konkurrent bietet serienmäßig zwar nur eine hintere Schiebetür, kommt aber dafür etwas netter eingerichtet zum Kunden. Die Ausstattungs- und Optionsliste umfasst viele praktische Details wie Becherhalter, Taschenlampe oder Dachablagen, motorenseitig stehen je zwei Benziner und Diesel zur Wahl. Dank des riesigen Stauraums (als Fünfsitzer 505 bis 3.000 Liter) lässt sich der Klassiker unter den Hochdachkombis auch zum Siebensitzer aufrüsten, wobei allerdings dann die zweite Sitzreihe um neun Zentimeter nach vorn rückt.

Wer noch mehr Platz braucht, der muss zum Peugeot Expert greifen. Der großfamilientaugliche Maxi-Van tritt mit zwei verschiedenen Längen und Radständen an sowie zahlreichen Varianten bis hin zum Gelegenheitscamper mit Liegefläche. Dabei bleibt er zumindest in der kurzen Variante noch deutlich unter der Fünf-Meter-Marke und lässt sich auch im Stadtverkehr problemlos dirigieren – selbst Parkhäuser sind bei 1,90 Meter Höhe kein Tabu. Für Vortrieb sorgen ausschließlich kräftige Zweiliter-Dieselmotoren mit 98, 128 oder 163 PS.

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