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Peugeot 309 Canossa statt Casanova

Foto: -

Als die Marke Talbot 1985 verscheidet, übernimmt Peugeot die Vormundschaft für das Auto, das eigentlich den Horizon ersetzen sollte.

01.03.2007 Powered by

Technik vom kleinen Bruder 
Der Kompaktwagen muss sich sehr ungeliebt fühlen. Denn das Peugeot- Marketing unterstreicht die ungewollte Elternschaft mit einer Nummer außerhalb der Ziffernfolge: 309.

Doch der 309 ist nicht nur eine schwere Geburt, er hat eine ebenso schwierige Jugend. Das liegt auch an den Werbemenschen, die ihn mit dem Slogan "Drei-Null-Neu!" bestrafen. Das ungeliebte Adoptivkind übernimmt die komplette Technik vom 205.

Nur ein technisches Highlight
Doch das reicht den Technikern noch nicht. Sie rüsten den 309 mit einem innovativen Highlight aus, das der Fachwelt der Atem stocken lässt – dem von innen entriegelbaren Tankdeckel. Mit solcher Ambition entwickelt, bietet der 309 ein durchweg unterwältigendes Fahrerlebnis.

Ich weiß das. Mit 19 fahre ich einen XR injection – 104 PS bei 910 Kilo Leergewicht lassen ja Beeindruckendes erwarten. Das gelingt aber nur einmal, und hat neben einer verstörten Abiturientin auf dem Beifahrersitz einen Canossagang zum Bauernhof zur Folge. Dort muss ich um einen Traktor bitten, damit mein Auto aus dem Acker gezogen werden kann.

So kommt es, dass ich nur eines bedauere, als das Besitzverhältnis endet – den 309 überhaupt gekauft zu haben.

  • Bauzeit: 1985 - 1993. 
  • Motor/Antrieb: Reihen-Vierzylinder, vorn quer, 1580 cm3, 104 PS bei 6250/min, Vorderradantrieb. 
  • Fahrwerk: Einzelradaufhängung mit Querlenkern vorn, hinten Einzelradaufhängung mit Drehstabfedern.

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