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Peugeot 4002

Erinnerungen für die Zukunft

Foto: Peugeot 2 Bilder

Der Peugeot 4002 ist die Umsetzung des Siegerprojekts der zweiten Ausgabe des Peugeot Design-Wettbewerbs, der während des letztjährigen Pariser Autosalons ausgeschrieben worden war.

30.08.2003

Internetsurfer, die sich für Automobildesign begeistern, waren dazu aufgerufen, einen Peugeot im retro-futuristischen Stil zu entwerfen. Unter allen Projekten erhielt der Peugeot 4002 des 32-jährigen deutschen Grafikers Stefan Schulze die meiste Zustimmung.




Der Peugeot 4002: Thema perfekt umgesetzt

Das Projekt 4002 von Stefan Schulze erfüllte nach Angaben der Jury alle geforderten Ansprüche. Der Bezug zur Marke wird auf den ersten Blick klar: Durch die typische Scheinwerferform und die dynamische Gesamtkonzeption ist der 4002 ein echter Peugeot. Darüber hinaus verrät das Projekt durch den charakteristischsten Kühlergrill mit den beiden dahinter liegenden Scheinwerfern sofort, wovon sich der junge deutsche Designer inspirieren ließ: vom Peugeot 402 aus dem Jahr 1936. Und schließlich verleihen die symmetrische Konzeption von Front- und Heckpartie sowie die architektonisch weit vorgezogene Fahrgastzelle dem Entwurf einen besonders eigenständigen Zug.

Das Ergebnis ist eine paradoxe Synthese: Hinter den weichen, eleganten Formen mit harmonischen Übergängen steckt ein Automobil mit viel Temperament, das mit seinen 21-Zoll-Rädern satt auf der Straße liegt.

Das von Schulze entworfene Concept-Car entstand unter der Leitung des Peugeot Designzentrums nach den Grundsätzen, die bei der Realisierung von Concept-Cars üblicherweise gelten. So dauerte es über vier Monate, bis die stilistischen Absichten des Nachwuchsdesigner von der computergestützten Erfassung bis hin zur Erstellung des auf der IAA präsentierten endgültigen Modells originalgetreu umgesetzt waren.

Anhand der Skizzen von Schulze wurde ein digitales Modell definiert, mit dem ein Modell im Maßstab 1:4 erstellt werden konnte, das am Ende dieses Arbeitsgangs aus Epowood-Harz gefräst wurde: Der 4002 war zum ersten Mal physisch greifbar geworden.

Am längsten dauerte die Umsetzung der Karosserie. Karbon und Aluminium in Wabenstruktur, Kohlefaser und Harz sind die Werkstoffe, aus denen der Peugeot 4002 gefertigt wurde. Mehrere Arbeitsgänge an der Fräsmaschine waren nötig, bis die Kotflügel den richtigen Schwung bekamen, der "Blick" eindringlicher wurde und das Concept-Car sich seiner endgültigen Form näherte.

Poliertes Aluminium überall

Chrom stellte Stefan Schulze für den Peugeot 4002 in den Vordergrund. Der Kühlergrill, der Bogen, der sich von der Front bis zum Heck des Concept-Cars zieht, sowie die seitlichen "Kiemen" wurden nach einem besonderen Verfahren realisiert, bei dem man die Form für das zu fertigende Teil mit einer Aluminium-Schmelzlegierung auskleidet. Anschließend wird das Bauteil mit einem glasfaserverstärkten Harz stabilisiert.

Anschließend werden die polierten Aluminium-Bauteile am Concept-Car befestigt. Auspuffrohre, Außenspiegel, Lufteinlässe und 21-Zoll-Räder unterstreichen den exklusiven Charakter des Peugeot 4002 zusätzlich.

Die Abdeckung des in Längsrichtung mittig vor den Hinterrädern angeordneten Motors wird zum Schluss montiert. Durch die Karbonhaube sind die speziellen Saugrohre sichtbar, die den von Stefan Schulze beabsichtigten nostalgischen Charakter der Studie unterstreichen.

Abschließend ist der Peugeot 4002 bereit für den zweifarbigen Lackauftrag aus milchigem Beige und Metallic-Braun.

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