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120 Jahre Peugeot - Peugeot-Historie

Die wichtigsten Modelle der Franzosen

Peugeot Historie Foto: Peugeot 83 Bilder

120 Jahre ist es jetzt her, seit der gleichnamige Firmenbegründer Armand Peugeot das erste Auto der Löwenmarke bauen ließ und damit den Weg des Unternehmens zum Automobilhersteller ebnete.

26.12.2009 Ralf Bücheler Powered by

Es war das Jahr 1889, in dem das französische Traditionsunternehmen Peugeot sein Serpollet-Dreirad herausbrachte und damit eine neue Ära des Automobilbaus in Europa einläutete. Das von einem Dampfmotor angetriebene Gefährt gilt seither als Prototyp der ersten Peugeot-Automobile. Zuvor machte das Unternehmen bereits mit Fahrrädern Geschäfte. Firmenchef Armand Peugeot konzentrierte sich jedoch in den 1890er Jahren zunehmend auf den Einsatz des Verbrennungsmotors in seinen Fahrzeugen.

Typ 14 mit eigenem Motor

Schon im März 1890 baute Peugeot das erste Auto mit Benzinmotor: ein heckgetriebenes Zweizylinder-Dreirad mit Daimler-Motor, den Peugeot nach einer Lizenzvereinbarung mit dem deutschen Autobauer nutzen durfte. Der erste Peugeot mit selbst konstruiertem Verbrennungsmotor war dann aber der Typ 14 aus dem Jahr 1897.

Weitere wichtige Modelle sollten folgen, wie etwa der 201 aus dem Jahr 1929 oder der 401 aus dem Jahr 1934. Der 401 mit der Zusatzbezeichnung "Eclipse" ging als erstes Cabrio der Welt mit im Kofferraum versenkbarem Metallklappdach in die Geschichte ein. Legendär auch der im September 1968 präsentierte Peugeot 504, der als Limousine das klassische Heckflossen-Design des Vorgängers 404 ablöste und sich auch technisch deutlich weiterentwickelt hatte. Die neue Baureihe besaß schon vor 40 Jahren eine Einzelradaufhängung und Scheibenbremsen an allen vier Rädern. Nach dem Viertürer folgte 1972 der große Kombi, der als Break, Commerciale oder als Familiale mit drei Sitzreihen und sieben Plätzen angeboten wurde. Schließlich ergänzten auch ein Coupé und ein Cabrio die populäre Baureihe, zu deren Erfolgsgeschichte auch die zahlreichen Triumphe im Rallyesport gehörten.

Erfolgsmodell: der Peugeot 205

Vom Peugeot 201 bis zum 308 im Jahr 2007 hatte die französische Traditionsmarke 34 Modellreihen auf den Markt gebracht. Eine ganz große Nummer war dabei auch der 1983 eingeführte Peugeot 205, der als Nachfolger des kantigen 104 auf den Markt kam und bis 1998 produziert wurde. Insgesamt liefen von dem pfiffigen Kleinwagen rund 5,3 Millionen Exemplare vom Band - kein anderes Peugeot-Modell war erfolgreicher.
 
Die aktuelle Modellpalette umfasst unter anderem die Kleinwagen-Baureihen 107, 1007, 206 und 207, den kompakten 308, das Cabrio 307 CC, den Mittelklässler 407 sowie die Business-Class-Limousine 607. Neben dem Hochdachkombi Partner und dem Van 807 gehört mit dem Peugeot 4007 mittlerweile auch ein Geländewagen auf Gemeinschaftsbasis mit dem Mitsubishi Outlander zum Portfolio. Heute gehört Peugeot zum PSA-Konzern, ist in über 150 Ländern vertreten und produziert seine Fahrzeuge weltweit in 24 Werken. Nach Deutschland importiert werden die Peugeot-Modelle offiziell seit 1967.

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