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Peugeot iCockpit neue Generation

Die Digitalisierung bringt viele Vorteile

Peugeot iCockpit Foto: Peugeot 16 Bilder

Fortschreitende Digitalisierung, vereinfachte Bedienung, maximale Vernetzung: Peugeot stellt die nächste Generation seines iCockpits vor und gibt damit auch einen konkreten Ausblick auf den neuen 3008.

20.04.2016 Gregor Hebermehl

Ein Sitzmodell schimmert blau im Dunkeln - Peugeot möchte noch nicht verraten, in welchem Wagen die neueste Generation seines iCockpits als erstes verbaut wird. Kleines Lenkrad und deshalb gut sichtbare darüber angeordnete Instrumente - damit ging es beim 208 los. Der 2008 und der 308 kamen hinzu. Wer eins und eins zusammenzählt weiß, dass jetzt der 3008 und kurz darauf der 5008 dran sind. Und die Kunden des 3008 können sich auf ein paar signifikante Änderungen freuen.

Die ungewöhnlich weit auseinander stehenden, mit echten Zeigern versehenen, Rundinstrumente gibt es nicht mehr. Stattdessen thront optisch über dem Lenkrad ein 12,7-Zoll-Bildschirm, der in jeder seiner mannigfaltigen Konfigurationsmöglichkeiten ansehnlich und übersichtlich aussieht. Konfigurieren lässt sich die Bildschirmoberfläche über das Touch-Display des jetzt am oberen Ende der Mittelkonsole freistehenden Achtzoll-Multimedia-Bildschirms. Und darauf sind die Franzosen stolz: Die iCockpit-Technik wird zwar von Continental zugeliefert, aber das Design der grafischen Oberflächen haben Peugeot-Designer inhouse erledigt.

Peugeot iCockpit: Mit vielen Direktwahl-Tasten

Unter dem Bildschirm der Mittelkonsole warten sieben stylisch nach Flugzeug-Bedienung aussehende Direktwahl-Knöpfe. Diese machen das Leben leichter, da über sie beispielsweise das Menü fürs Radio oder das Navi-Menü mit einem einzigen Tastendruck aufgerufen werden kann. Der rechte Knopf sieht genauso aus wie seine anderen sechs Knopfgeschwister - aktiviert aber bei Bedarf die Warnblinkanlage. Hier heißt es, sich in der möglichen Notfallhektik nicht zu verdrücken.

Links von besagter Knopfreihe sitzt ein einzelner Knopf, den Peugeot nur den "Verstärker" nennt. Über diesen Knopf lassen sich drei personalisierte Settings programmieren, die dann dem entsprechenden Fahrer zur Verfügung stehen. Diese reichen von den Dynamik-Einstellungen Sport und Normal, die das Schaltverhalten, die Lenkung und den für den Innenraum elektronisch manipulierten Motorsound umfassen, über den jeweiligen Lieblings-Radiosender bis hin zu den optional verfügbaren Sitz-Massageprogrammen. Derer gibt es jetzt acht. Eines davon nennt sich Katzenpfote und fühlt sich in der Tat so an, als ob einem ein mittelschwerer Stubentiger über den Rücken läuft.

Neues Audio-System

Schön für jeden, der sich ungern umgewöhnt: Per Mirror Link lassen sich alle Apps, die man auf seinem Smartphone hat, optisch unverändert auf dem Multimediabildschirm darstellen und von dort auch bedienen. Und in Sachen Bedienung können die Nutzer auch eine beinahe schon intuitive Smartphone-Geste verwenden: Die Navikarte lässt sich durch das Spreizen zweier Finger auf dem Bildschirm ein- und auszoomen.

Ein Markstart-Datum oder Preise gibt Peugeot noch nicht bekannt - selbst die Tatsache, dass es sich beim neuen iCockpit-Träger um den 3008 handelt, deuten die Franzosen nur mit "beim nächsten neuen Modell" an. Auch soll dieses neue Modell mit einem hochwertigen Soundsystem verfügbar sein. Da die Studie Peugeot Fractal, die im September 2015 auf der IAA in Frankfurt stand, mit einem Audiosystem des französischen Spezialisten Focal ausgerüstet war, gehen wir davon aus, dass wir Focal-Technik bald in der Peugeot-Aufpreisliste wiederfinden werden.

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