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Peugeot Onyx auf dem Autosalon Paris

Supersportler mit Doppelherz

Peugeot Onyx Foto: SB-Medien 29 Bilder

Der französische Autobauer Peugeot holt auf dem Pariser Autosalon die ganz große Hybrid-Keule heraus und präsentiert mit dem Peugeot Onyx ein Supersportwagenkonzept mit alternativem Antriebskonzept.

12.09.2012 Uli Baumann

Schwarz und Kupfer und darin enthalten jede Menge elektrische Energie - hatten wir schon mal - in den Batterien, die die kleinen Häschen schier endlos mit den Becken schlagen ließen. Jetzt greift Peugeot dieses Konzept auf, nennt es Onyx und weist ihm die Rolle eines Supersportlers zu.

Peugeot Onyx mit 600-PS-Hybridantrieb

Um dieses Attribut mit Leben füllen zu können bekam der Peugeot Onyx mitschiffs einen rund 600 PS starken Hybridantrieb spendiert, der sich aus einem59 kW starken  Elektromotor und einem V8-Turbodiesel mit 3,7-Liter Hubraum zusammensetzt. Der V8 stammt aus dem LeMans-Renner 908. Der E-Motor nutzt überschüssige Bremsenergie, die in einer Lithium-Ionen-Batterie gepuffert wird, für einen zusätzlichen Kraftschub beim Überholen und Beschleunigen. Gangwechsel obliegen einem sequenziellen Sechsganggetriebe. Weitere Details zum Antrieb des nur 1.100 Kilogramm schweren Flitzers nannte Peugeot vor der Premiere auf dem Autosalon in Paris noch nicht.

Die Karosserie des Peugeot Onyx sowie das darunterliegende Monocoque wurden aus Kohlefaserlaminat geformt. Die Türverkleidungen und die vorderen Kotflügel tragen Kupferoberflächen. 20 Zoll große Leichtmetallfelgen mit Reifen der Dimension 275/30 vorn und 345/30 hinten sichern dem 4,65 Meter langen, 2,20 Meter breiten und 1,13 Meter hohen Onyx ausreichend Bodenhaftung. Eine durchlaufende Glasfläche kombiniert Front- und Heckscheibe plus Dach. Die Front interpretiert das neue Peugeot-Gesicht in extremer Breite, am Heck dominiert eine Phalanx von sechs nebeneinander angeordneten Auspuffendrohren. Verzögert wird der Onyx mit einer Carbonbremsanlage mit 380er Scheiben vorn und 355er Discs an der Hinterachse.

Interieur aus Altpapier

Newspaper Wood nennt Peugeot den Werkstoff für Teile des Innenraums des Onyx. Faktisch ist es stark gepresstes und in Form gebrachtes Altpapier was die Mittelkonsole und das Armaturenbrett bildet. Der restliche Innenraum, auch die vollintegrierten Sitze, sind mit Filz auskleidet. Polierte Aluminium- und Carbonelemente setzen knackige Akzente im Recyclinggrau. Geschaltet wird per Schaltpaddel am kleinen Sportlenkrad. Das Kombiinstrument ist auf Augenhöhe in die Armaturentafel integriert. Auf seiner Umrandung werden Motordrehzahl und Geschwindigkeit durch Metallelemente angezeigt, die sich wie Klaviertasten auf und ab bewegen. Der aktuelle Betriebsmodus des Hybridmotors ist auf Digitalanzeigen abzulesen.

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