Scherten schon die SUV-Modelle 3008, 5008 und 4007 mit ihrer Doppelnull in der Nomenklatur aus der traditionellen Modellbezeichnung aus, so startet mit dem RCZ eine weitere Aufweichung. So sollen künftig die sportlichen Coupé-Modelle ohne Zahlencode daherkommen. So heißt der RCZ schlicht RCZ.
Der Peugeot RCZ bleibt optisch nah am Conceptcar
Und als Peugeot RCZ soll er auf Konkurrenten wie den Audi TT oder den VW Scirocco zielen. Um dabei erfolgreich zu sein, bleibt die Serienversion des Peugeot RCZ optisch ganz nah am viel bestaunten Conceptcar 308 RCZ mit dem extrem ausgeformten Peugeot-Gesicht, dem markanten Knick in der Fensterlinie hinter den Türen und den weit ausgestellten Radläufen. Geblieben ist auch prägnant ausgeformte Glasdach sowie die Dachkantenverläufe aus Aluminiumprofilen. Auch die Konfiguration als 2+2-Sitzer wurde samt dem sportlich orientierten Cockpit beibehalten.
Nach seinem Debüt auf der IAA in Frankfurt wird der Peugeot RCZ aber noch auf sich warten lassen, rollt er doch erst im Frühjahr 2010 zu den Händlern.
Turbo-Motor mit über 200 PS im Peugeot RCZ
Auch wenn sich Peugeot bei der Technik des RCZ noch bedeckt hält, dürfen Kunden unter dem Blech eher die potenten Triebwerke aus dem Peugeot-Regal erwarten. Top-Motor ist der hochaufgeladene 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbo sein, der mit 200 PS aufwarten wird. Im Mini Cooper S leistet das von PSA und BMW gemeinsam entwickelte Triebwerk 211 PS. In Kombination mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe dürfte der Peugeot RCZ dann rund 235 Sachen schnell sein.
Ergänzend könnten der bekannte 175 PS starke Turbo-Benziner und der 140 PS starke Turbodiesel ebenfalls im Peugeot RCZ antreten. Möglich ist auch der 163 PS starke Zweiliter-Selbstzünder oder gar der 170 PS starke 2,2-Liter-Biturbo-Diesel.
Klar ist das Debüt des Peugeot RCZ auf der IAA, klar ist auch der Marktstart im Frühjahr 2010. Unklar sind hingegen noch die Preise für das sportliche Peugeot-Coupé.






