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Pickup Zulassungszahlen 2014

Ford schlägt Volkswagen

Ford Ranger, Nissan Navara, Toyota Hilux, VW Amarok, Heckansicht Foto: Hans-Dieter Seufert 17 Bilder

Allrad-Pickups haben in der Offroad-Szene eine solide Fangemeinde. Doch erstmals seit drei Jahren wird der Amarok entthront. Hier haben wir die Neuzulassungsstatistik der Pickups von 2014, die gerade veröffentlicht wurden.

01.07.2015 Torsten Seibt Powered by

Für die Hersteller sind Pickups vor allem eines: ein einträgliches Geschäft. Vergleichsweise simple Konstruktionsweise mit entsprechend günstigen Herstellungskosten, sehr lange Produktzyklen mit folglich lange verteilten Entwicklungskosten. Und dabei Preise, die nicht nach Sozialtarif klingen – weniger als 30.000 Euro sind es selten, wenn der Kaufvertrag unterschrieben wird.

Mit dem Einstieg von VW in den deutschen Markt war die Hoffnung verbunden, das Pickup-Segment würde wesentlich expandieren. Tatsächlich aber konnte der Amarok die Pickup-Szene beleben, jedoch nicht zu hemmungslosem Wachstum bringen. Verglichen mit den SUV, die von Jahr zu Jahr zweistellige Zuwachsraten feiern, blieben die Pickup-Verkaufszahlen in Deutschland bislang im wesentlichen konstant zwischen 12-13.000 Einheiten pro Jahr.

Deutschlands meistverkaufte Pickups

Jetzt zum Sommerbeginn legt das Kraftfahrtbundesamt (KBA) die komplette 2014er Statistik vor, aus der auch die Pickup-Neuzulassungen abzulesen sind. Und die bergen dann doch eine faustdicke Überraschung. Es gibt nicht nur ein erhebliches Wachstum um rund 13 Prozent, es gibt auch einen neuen Marktführer, der nicht von VW kommt. In Zahlen: waren es 2013 noch insgesamt 12.717 neu zugelassene Pickups, stiegen die Neuzulassungen im vergangenen Jahr auf 14.340 Fahrzeuge.

Als der VW Amarok 2011 die Bühne betrat, konnte er in Deutschland aus dem Stand an die Pickup-Zulassungsspitze fahren. Das große Vetriebsnetz der VW-Nutzfahrzeugabteilung sorgte von Beginn an für tüchtigen Umsatz. Doch 2014 holte sich ein anderer Pickup die Krone. Und das nicht nur knapp, sondern mit Abstand: über 500 Ranger verkaufte Ford mehr als VW vom Amarok. Hier spielen nicht nur geänderte Kundenvorlieben eine Rolle, sondern auch die endlich abgebauten Lieferzeiten für den bärigen 3,2-Liter-Motor, auf den die Kunden teils mehr als ein Jahr warten mussten.

2016 wird das Pickup-Jahr

2014 und das laufende Jahr werden in der Pickup-Branche noch ein bisschen Ruhe vor dem Sturm bedeuten: bislang ist erst der neue Mitsubishi L200 in den Markt gestartet, die neuen Versionen von Nissan Navara, Toyota Hilux und auch vom Ford Ranger werden erst 2016 echte Akzente setzen können. Die Produktionseinstellung des Land Rover Defender und damit der Abschied auch vom langen 130er Doppelkabiner-Pickup Ende 2015 wird sich statistisch hingegen kaum auswirken – er rangierte auch in den vergangenen Jahren auf den letzten Plätzen.

In der Bildergalerie finden Sie die Gesamt-Zulassungszahlen der beliebtesten Pickups in Deutschland. Nicht verzeichnet hierbei sind freie Importe, was vor allem US-Fullsize-Trucks betrifft.

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