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Piëch

Durststrecke voraus

Foto: dpa

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Volkswagen AG, Ferdinand Piëch, rechnet wegen der Finanzkrise mit einer längeren Schwächephase in der Autobranche.

23.10.2008

Der "Bild"-Zeitung sagte Piëch: "Die gesamte Weltwirtschaft leidet zur Zeit unter den Verwerfungen auf den Kapitalmärkten. Wir haben es schon länger mit einer schwachen Konjunktur zu tun. Die Finanzkrise wirkt da wie ein Turbo. Wann wir aus diesem Tal wieder aufsteigen, kann keiner sagen. Wir sollten uns aber auf eine Durststrecke einstellen."

Der Manager betonte, die Krise werde das VW-Geschäft langfristig positiv beeinflussen. "Gehen Sie davon aus, dass der Volkswagen-Konzern gestärkt aus der augenblicklichen Krise hervorgeht", sagte Piëch. "2008 wird besser als 2007. Wir haben den besten Vorstand in der Autoindustrie, sind mit unseren Marken breit aufgestellt, haben eine junge, umweltfreundliche Modellpalette und sind in der ganzen Welt zu Hause. Das ist doch eine starke Position." Piëch lehnte zugleich Forderungen nach staatlichen Hilfen für die Autohersteller ab. "Wir wollen keinen Subventionswettlauf, wir brauchen einen fairen Wettbewerb", sagte der Manager.

Gegen eine Porsche-Mehrheit bei VW sei "überhaupt nichts einzuwenden". Piëch erklärte: "Das Zusammengehen von Volkswagen und Porsche ist richtig. Für beide Unternehmen und die Automobilindustrie in Deutschland. Wir alle wollen dieses Vorhaben erfolgreich abschließen." Der Aufsichtsratschef betonte, die Familien Piëch und Porsche würden diesbezüglich "an einem Strang ziehen". Zum Streit zwischen den Betriebsräten von VW und Porsche erklärte der Manager, er rechne mit einer Lösung des Konflikts.


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