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Pininfarina Sergio Concept auf dem Autosalon Genf

Radikaler Sportler als Tribut an den Chef

Pininfarina Sergio Concept, Innenraum, Cockpit Foto: Pininfarina 20 Bilder

Pininfarina hat in Genf ein neues Conceptcar mit dem Namen Sergio vorgestellt. Der Italo-Schönling basiert auf dem Ferrari 458 Spider und kommt ohne Windschutzscheibe.

06.03.2013 Thomas Gerhardt

Die radikale Spotwagenstudie wurde als Tribut an den im Juli 2012 verstorbenen Stardesigner Sergio Pininfarina entwickelt. Das Showcar basiert auf dem Ferrari 458 Spider, kommt aber als reiner Zweisitzer mit Flügeltüren und ohne das Klappdach des Seriensportwagens.

Pininfarina Sergio Concept
Pininfarina Sergio Concept, Sportwagenstudie ohne Dach und Windschutzscheibe 2:00 Min.

Pininfarina Sergio mit raffinierter Aerodynamik

Eine weitere Besonderheit: der Pininfarina Sergio besitzt keine Windschutzscheibe. Stattdessen wurde die Front der Studie so konzipiert, dass der Fahrtwind über die Köpfe der beiden Insassen geleitet wird. Gefahren werden darf die Studie aber trotzdem nur mit Helmen. Die sind farblich auf den Wagen abgestimmt und finden ihren Platz in den Türverkleidungen.

Im Innenraum des Sergio nutzt Pininfarina das Cockpit des 458, direkt darüber ist ein Rückspiegel mittig platziert. Die Sportsitze wurden leicht verändert, ihre separaten Kopfstützen sind hängend am Überrollbügel befestigt, der nahtlos in die Karosserie übergeht.

Carbon-Karosserie senkt das Gewicht

Die Karosserie des Pininfarina Sergio wurde komplett aus Carbon gefertigt. Im Vergleich zur Alu-Karosse des 458 Spider spart das über 10 % an Gewicht: Die 4,55 Meter lange Studie bringt knapp 1,3 Tonnen auf die Waage (458 Spider: 1.430 kg). Vom Ferrari geblieben sind Motor, Getriebe und das Chassis. Der 4,5-Liter-V8 soll den offenen Zweisitzer in 3,4 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen und ihn bis über die 300 km/h-Marke treiben.

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