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Pirelli-Kalender 1973

Das engagierte Kunstobjekt - ein Flop

Foto: Foto: Pirelli 12 Bilder

1973 produziert Art Director Derek Forsyth einen künstlerisch anspruchsvollen Pirelli-Kalender. Er engagiert drei Künstler - den Maler Allen Jones, den Fotografen Brain Duffy und den Airbrushkünstler Philip Castle. Die Zusammenarbeit endet im Streit, der Kalender wird zum Flop.

06.11.2009 Kai Klauder

Die Arbeitsaufteilung der drei Kunstschaffenden funktioniert nach einem klaren Ablaufplan. Der Maler Allen Jones entwirft in einer Skizze das Motiv, der Fotograf Brian Duffy setzt diese mit dem Model um und Airbrushkünstler Philip Castle kombiniert beides zum finalen Kunstprodukt.

Medienwirksamer Eklat

Die Pirelli-Kalender-Models Elisabeth, Kubi, Vida, Nicky Allen, Kari Ann, Erica Greer, Kate Howard, Nicki Howorth, Jane Lumb, Sue Paul, Penny Steele und Vicky Wilks posieren in einem Londoner Studio und beschweren sich über die oft anstrenge, weil unnatürlichen Körperhaltung, die sie einnehmen müssen.

Und auch bei den Künstlern gibt es Ärger. Brian Duffy und Allen Jones zerstreiten sich und sorgen so für einen Skandal, der werbewirksam in der Öffentlichkeit ausgetragen wird.

Die Kritiken reichen von "pervers" bis "kommerziell", von "phantastisch" bis "pornographisch". Eins jedoch hat Pirelli mit der 1973er-Ausgabe des Kalenders erreicht, ein medialen Aufschlag, den es bisher noch nicht gab. Mehr als 120 Zeitungsartikel erschienen nach der Präsentation in der Marlborough Gallery.

Alle weiteren Pirelli-Kalender finden Sie in unserer Tabelle.

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