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Pischetsrieder

Kernmarke VW hat Verlustzone verlassen

Der VW-Konzern hat mit der Kernmarke Volkswagen im vierten Quartal die roten Zahlen hinter sich gelassen. Auch über das gesamte Jahr 2005 gesehen habe die Marke schwarze Zahlen erreicht, sagte Konzernchef Bernd Pischetsrieder der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

27.12.2005

In den ersten neun Monaten habe der Konzern bei jedem verkauften VW Geld draufgelegt. Diese Verluste seien in den letzten drei Monaten des Jahres überkompensiert worden.

"Das vierte Quartal war zugleich das erste Quartal, in dem alle neuen Modelle auf allen Märkten verfügbar waren", sagte Pischetsrieder. Er sagte aber zugleich, dass sich das Geschäft der Marke VW drastisch verbessern müsse.
VW habe ein massives Kostenproblem. "Wir müssen weiter restrukturieren. Ein bisschen schwitzen reicht nicht." Es gebe aber keine konkreten Zahlen für einen Stellenabbau, sagte Pischetsrieder. "Wir reden über Kostensenkungen, nicht über Köpfe."

Im Streit über VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch wegen seines angeblichen Interessenkonfliktes nach dem Einstieg von Porsche bei VW ergriff Pischetsrieder eindeutig Partei für Piëch.

Der Vorstandschef wies alle Forderungen nach einem Rücktritt des Aufsichtsratsvorsitzenden zurück. Dafür gebe es keinen Grund. "Wenn dieser Interessenkonflikt so wäre, wie er jetzt diskutiert wird, dann frage ich mich: Um wie viel schlimmer war dieser Konflikt in seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender von VW?". Sein persönliches Verhältnis zu Piëch bezeichnete Pischetsrieder als ungetrübt.

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