Allerdings würden nach diesem "Plan B" weit mehr Stellen gestrichen als von Magna geplant, berichtete das "Wall Street Journal" am Montag (19.10.) unter Berufung auf Insider.
GM-Plan würde sehr viele Jobs kosten
Nach den bisherigen Plänen soll der österreichisch-kanadische Zulieferer Magna mit dem russischen Partner Sberbank 55 Prozent am Autobauer Opel übernehmen. Die Belegschaft soll für Zugeständnisse zehn Prozent bekommen, GM will lediglich 35 Prozent behalten. General Motors würde dem Bericht zufolge zum Neustart von Opel die US-Regierung um weitere Finanzhilfen bitten oder die Tochter in eine geordnete Insolvenz schicken, um Altlasten abzuwerfen. Nach dem "Plan B" für den Fall würden wohl einige tausend mehr Jobs gestrichen als von Magna geplant.
Wenn GM Opel behält, wird mindestens ein Werk in Deutschland geschlossen
Zudem würde mindestens ein Werk in Deutschland geschlossen oder verkauft, berichtete das Blatt. Magna will in Europa rund 10.500 Stellen abbauen, davon etwa 4.500 der rund 25.500 Stellen in Deutschland. Die vier deutschen Werke in Rüsselsheim, Bochum, Kaiserslautern und Eisenach will Magna erhalten. EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes hat schwere Bedenken gegen die von der Bundesregierung versprochenen Hilfen von 4,5 Milliarden Euro erhoben. Deutschland solle schriftlich zusichern, dass die Zusagen nicht nur an Magna als Investor gebunden sind.






