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Achtung A 45 AMG und RS3

Plant Ford einen Hardcore-Focus-RS?

Ford Focus RS - Kompaktsportwagen - Mitfahrt Foto: Ford 32 Bilder

Der britischen Auto-Webseite autocar.co.uk zufolge denkt Ford eine noch leistungsstärkere Version seines Focus RS an. Die Hardcore-Variante soll rund 100 Kilogramm abspecken und Mercedes-AMG A 45 sowie Audi RS3 beim 0-100-km/h-Sprint gefährlich werden.

13.11.2015 Andreas Haupt Powered by

Die Eckdaten des neuen Ford Focus RS lesen sich gut: Vierzylinder-Turbo, 350 PS, 440 Nm, 1.454 Kilogramm, 0-100 km/h in 4,7 Sekunden. Mit Sportreifen soll es sogar noch einen Tick schneller gehen. Das alles zum Grundpreis von 39.000 Euro. Im Vergleich zu einem Mercedes-AMG A 45 (51.051 Euro) und Audi RS3 (52.700 Euro) ein echtes Wort.

Die beiden Kompaktsportler sprudelt dafür etwas mehr Leistung aus ihren Brennräumen. Der Audi RS3 bringt es mit seinem Fünfzylinder-Turbo auf 367 PS, der AMG mit Vierzylinder-Turbo auf 381 PS. Leistung, die sich im Ampelsprint bemerkbar macht. Audi RS3 und Mercedes-AMG A 45 sollen in 4,3 respektive 4,2 Sekunden auf 100 Sachen ballern.

Weniger Gewicht und überarbeiteter Antriebsstrang

Doch einem Bericht der für gewöhnlich gut informierten Auto-Webseite autocar.co.uk zufolge könnte Ford bald nachziehen. Und womöglich sogar vorbeiziehen. Mit einer Hardcore-Version des ohnehin schon scharf getrimmten Focus RS. "Insider bei Ford haben bestätigt, dass eine noch brutalere Version des 350-PS-Autos angedacht ist. Und dieses Auto soll das Potential haben, der schnellste Hatchback in Punkto Beschleunigung zu werden", schreibt das Magazin.

Noch will Ford, so autocar.co.uk, die Reaktionen auf den neuen Focus RS abwarten, ehe man den Bau einer limitierten Hardcore-Variante absegnet. Die soll sich vor allem in zwei Punkten vom normalen Hot-Hatchback unterscheiden: weniger Gewicht und ein überarbeiteter Antriebsstrang.

Der Hardcore-RS soll einen heißen Strip hinlegen – so wie ihn Autofans gern sehen. Heißt: Der Innenraum soll ausgemistet werden und unnötiges Dämm-Material verschwinden. Auch in der Unterwäsche könnte Ford wühlen. So gedenkt man offensichtlich geschmiedete Aluminiumkomponenten für die Aufhängungen an. Außerdem soll etwas Karbon in die Karosserie des Focus RS einmassiert werden, eine Karbonbremse zum Einsatz kommen und leichteres Polycarbonat das Glas ersetzen. Alles in allem stehen rund 100 Kilogramm weniger Maße im Raum.

Vierzylinder-Motor soll gleiche Power haben

Der 2,3-Liter-Vierzylinder aus dem Mustang, den Ford mit einem speziellen Twin-Scroll-Lader und einem Aluminiumzylinderkopf von Cosworth bereits aufgepäppelt hat, dürfte indes bei seiner aktuellen Leistungsfähigkeit bleiben. Mehr Power würde mehr Kühlung erfordern. Dafür soll schlicht nicht genug Platz vorhanden sein.

Trotzdem könnte auch der Antriebsstrang überarbeitet werden. Statt des manuellen Sechsgangschalters soll ein Doppelkupplungsgetriebe verbaut werden. Zudem spekuliert autocar.co.uk über ein elektronisch-gesteuertes Sperrdifferential für die Vorderachse, das mit dem GKN-System harmonieren soll. Das GKN-System arbeitet über eine Power Transfer Unit, die bis zu 70 Prozent der Antriebskraft an die Hinterachse schiebt. Zwei Kupplungen verteilen sie je nach Fahrmodus dann an das jeweilige Rad.

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