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Pleuelschaden stoppt Massa

Foto: Wilhelm 48 Bilder

Nach zwei Tagen Untersuchung in Maranello steht fest: Ein gebrochenes Pleuel hat den Motorschaden in Felipe Massas Ferrari verursacht.

06.08.2008 Michael Schmidt Powered by

Der Brasilianer hatte das Ziel in Budapest bereits vor Augen. Drei Runden vor Schluss löste sich sein Traum vom vierten Saisonsieg in Rauch auf. Der Materialcheck ergab, dass es sich bei dem defekten Pleuel um ein Qualitätsproblem gehandelt hat. Kimi Räikkönen muss nicht fürchten, dass ihm in Valencia auch der Motor um die Ohren fliegt. Die Pleuel in seinem Motor kommen aus einer anderen Charge.

Neuartiges Problem

Räikkönen und Massa sind mit den Motoren in unterschiedlichen Zyklen. Während Massa mit seinem Triebwerk in Budapest bereits sein zweites GP-Wochenende abspulte, war Räikkönens Ferrari-V8 noch frisch. Er muss also auch noch den GP Europa am 24. August in Valencia überstehen.

Der Motorplatzer vom Hungaroring hat auch nichts mit den Schäden vom Auftaktrennen in Melbourne zu tun. Dort waren bei beiden Ferrari-Motoren die Einlassventile gebrochen. Die Analyse damals ergab, dass es ein Zusammenspiel zwischen der extremen Hitze in Australien, der geringen Luftfeuchtigkeit und einem neuen Benzin zu tun hatte.

Ferrari muss Zuverlässigkeit verbessern

Die Standfestigkeit ist ein wunder Punkt. Räikkönen musste im Finale des GP Ungarn seinen Angriff auf Timo Glock abblasen, weil an der Hinterradaufhängung ein Dämpfer kaputtgegangen war. Vermutungen, der Finne hätte aus Sicherheitsgründen die Drehzahl zurücknehmen müssen, erwiesen sich als falsch. Teamchef Stefano Domenicali mahnte deshalb die Probleme mit der Zuverlässigkeit an: "Wer die Weltmeisterschaft gewinnen will, darf sich Defekte nicht erlauben."

Konkurrent McLaren-Mercedes fiel in dieser Saison erst einmal aus technischen Gründen aus. Heikki Kovalainen flog in Barcelona nach einem Felgenbruch von der Strecke. In Monte Carlo verhinderte ein elektronischer Blackout eine höhere Punkteausbeute des Finnen. Beim Anfahren in die Formationsrunde öffnete die Kupplung nicht, Kovalainen musste das Lenkrad wechseln lassen und aus der Boxengasse starten. Am Ende wurde er Achter und bekam noch einen Punkt.

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