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Plug-in-Hybride gegen Verbrenner

Sind Plug-in-Hybride der bessere Kauf?

Plug-in-Hybrid gegen Benziner Audi A3 Foto: Hans-Dieter Seufert

Plug-in-Hybride führen zum Sparen einen E-Motor samt Leistungselektronik und Hochvoltspeicher mit. Doch lohnt sich das wirklich, oder fährt man mit einem modernen, effizienten Diesel oder Benziner insgesamt besser?

15.07.2017 Heinrich Lingner 3 Kommentare

Wenn ein richtiges Elektroauto zu gewagt erscheint, die zu erwartenden Nachteile die Vorzüge überwiegen, dann scheinen Plug-in-Hybride überlegenswerte Kompromisse zu sein. Sie sind mehr oder weniger talentierte E-Autos, können also größere Strecken rein elektrisch und lokal emissionsfrei zurücklegen und haben zudem für alle Fälle eine fossil betriebene Antriebsquelle an Bord.

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Plug-in-Hybride gegen Verbrenner Sind Plug-in-Hybride der bessere Kauf?
auto motor und sport 12/2017
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Doch lohnt sich der hohe technische und finanzielle Aufwand für den Alltagsnutzer, oder fährt der mit einem modernen und effizienten Verbrenner unterm Strich günstiger? Schließlich führt er so keinen wenig genutzten, aber schweren E-Motor samt Batterie mit, spart Gewicht und zudem Geld durch den niedrigeren Anschaffungspreis. Oft schränkt außerdem die komplexe Technik den Laderaum und die Variabilität ein.

Plug-in-Hybride sind teurer

Vier Paarungen haben wir für unseren Vergleich ausgesucht, jeweils vom selben Hersteller. Zwei der konventionell angetriebenen Autos kommen mit Benzinmotoren, die beiden anderen verfügen über Selbstzünder. Praktisch identische Triebwerke führen etwa Audi A3 TFSI und A3 e-tron mit: jeweils einen 1,4-Liter-Benziner mit 150 PS und per Doppelkupplungsgetriebe mit den Vorderrädern verbunden.

Ähnlich ist es bei BMW 330i und 330e, die beide vom Vierzylinder- Benziner aus der B48-Familie angetrieben werden. Beim Kia Optima hingegen sieht es schon ein wenig anders aus: Der Hybrid führt als Verbrenner einen 156 PS starken Benziner mit, der Diesel mit 1,7 Litern Hubraum kommt auf 141 PS. Noch unterschiedlicher sind Mitsubishi Outlander 2.2 D 4WD und der Plug-in: Hier ist der Selbstzünder mit 150 PS das kräftigere Triebwerk. Aber lesen Sie selbst – Sie gelangen über unsere Tabelle zu den einzelnen Vergleichspaarungen.

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Seit es einen Skandal und mehrere Betrugsmeldungen über die Marke VW & Co. gibt, erübrigt sich die Frage welcher von beiden der besserer Kauf ist. 1. Von Betrügern sollte man keine Autos kaufen, 2. und einen Diesel schon mal gar nicht.

Bringen wir es auf einen Nenner und verdeutlichen die Aussage für diejenigen, die es immer noch nicht begriffen haben: DIE GESAMTE DEUTSCHE AUTOINDUSTRIE HAT GELOGEN, BETROGEN, REGIERUNGEN SOWIE KUNDEN, WELTWEIT, HINTERS LICHT GEFÜHRT. Wer heute noch ein deutsches Auto kauft, unterstützt kriminelle Machenschaften, ist selber schuld und bekommt die Strafe spätestens dann, wenn er beim Verkauf für seinen Wagen nichts mehr bekommt oder mit seinem umweltverpestenden DIESEL nicht mehr in Städten fahren darf. Endlich geht es den unverantwortlichen Kunden sowie der deutschen Schnäppchenjäger-Mentalität an den Kragen.

Dass so viele Menschen Fahrzeuge der Marke VW & Co. gekauft haben, ist auch der Verdienst der deutschen Autopresse: selbst nachdem der Skandal der VW-Betrüger aufgedeckt wurde (nicht von AMS oder Autobild) wurde bei AMS und Autobild Werbung für die "ewigen Sieger" der Marke VW, Audi, Skoda, Seat usw. gemacht. In allen Kategorien - auch beim Thema - Sauberkeit, wurden diese Fahrzeuge von der Presse auf den ersten Platz gelogen!

Jetzt haben wir den Salat: In den Kategorien E-Mobilität, Hybrid und Wasserstoff, rangiert Deutschland auf den letzten Plätzen. Andere Hersteller haben bereits vor Jahrzehnten den richtigen Weg eingeschlagen und befinden sich jetzt weit vor den Deutschen auf den besten Plätzen!

Elektra 26. Juli 2017, 14:03 Uhr
Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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