Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Pokémon Go: 10 Fakten zur Nintendo-App

Drohen Unfälle durch den Megatrend auf dem Smartphone?

Pokemon Go Foto: ADAC

Die Pokémons sind in der Stadt: User starren auf Smartphones, während sie per Spiele-App kleine Monster fangen. Was aber, wenn Sie dabei Auto fahren?

14.07.2016 Andreas Of

1. Darum geht’s: Pokémon Go blendet virtuelle Figuren in eine reale Umgebung ein. Bisaflor, Glurak, Turtok, Pikachu – so heißen einige der Figuren – können in der Stadt an einer Ecke sitzen, im Wohnzimmer oder auf der Armaturentafel eines Autos. Der Spieler fängt die Figuren mit dem Pokéball, kann sie dann trainieren. Je mehr Figuren ein Spieler fängt, desto besser. Er kann die Figuren nutzen, damit in Arenen gegen andere Spieler antreten. Das alles funktioniert draußen und drinnen.

2. Pokémon Go ist zwar kostenlos, doch in der App können Spieler Zusatzfunktionen kaufen.

3. Pokémon Go braucht iOs 8.0 oder höher und ist für Spieler ab 9 Jahren geeignet.

4. Mehr Nutzer als Twitter: In Deutschland ist Pokémon Go die beliebteste Gratis-App im iTunes Store von Apple. In den USA nutzen laut Survey Monkey über 20 Millionen Menschen das Spiel – jeden Tag. Auf Android-Geräten hat das Spiel in den USA schon mehr Nutzer als Twitter.

5. Facebook, Whatsapp und Instagram abgehängt: Laut den Analysen der US-Unternehmen Similar Web und Sensor Tower hat Pokémon Go bei der Nutzungszeit schon Whatsapp, Facebook und Instagram abgehängt. iphone-Nutzer spielen im Schnitt 33 Minuten, während Facebook im Schnitt auf 22 Minuten kommt. Auch bei Android-Nutzern haben Whatsapp und Instagram keine Chance gegen die virtuellen Figuren.

6. Das macht Pokémon Go so besonders: Ein Computerspiel, das nicht nur draußen funktioniert, sondern die User regelrecht zur Bewegung animiert. Das ist neu. Bekannt sind hingegen die Pokémon-Figuren: Die kamen schon vor 20 Jahren zur Welt. Entsprechend sind die typischen Nutzer des Spiels zwischen 25 und 30 Jahren alt; sie kennen die Figuren und den Nintendo aus ihrer Kindheit.

7. Nintendo hat sich lange geweigert, Apps anzubieten. Die User sollten Endgeräte kaufen.

8. Der Aktienkurs von Nintendo hat am Tag der Veröffentlichung von Pokémon Go um 25 Prozent zugelegt. Am 6. Juli lag der Aktienkurs noch bei etwa 14.000 Yen, seit der Veröffentlichung des Spiels in Europa notiert er bei gut 25.000 Yen.

9. Der ADAC warnt vor Gefahren beim Pokémon-Go-Spielen: Wer ständig auf den Bildschirm starrt, ist abgelenkt und kann in gefährliche Situationen geraten. Eltern sollten ihre Kinder auf die Gefahren hinweisen: Gerade junge User können Gefahren im Straßenverkehr häufig nicht richtig einschätzen, so der Automobilclub. Auch könnten User im Jagdfieber abrupt stehen bleiben oder über vielbefahrene Straßen rennen. Auf keinen Fall sollte Pokémon Go am Steuer eines Fahrzeugs gespielt werden.

10. In den USA ist schon der erste Pokémon-Unfall dokumentiert: Ein 28-jähriger New Yorker sei in Auburn mit seinem Auto gegen einen Baum gefahren, während er virtuelle Pokémons jagte. Der reale Unfall brachte ihm Verletzungen an den Beinen ein, er musste ins Krankenhaus. Sein Auto hat vermutlich einen Totalschaden.

Im hier angehängten Youtube-Video lässt sich gut erkennen, welche Gefahren das Spiel birgt, wenn es beim Autofahren aktiv ist.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden