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Porsche 911 (991) Targa in Detroit

Ein Bügel kehrt zurück

01/2014, Porsche 911 Targa Foto: Newspress 47 Bilder

Porsche stellt auf der Detroit Motorshow 2014 sein neuestes Modell aus der 911er-Reihe vor. Der künftige Targa vom Typ 991 kommt wieder mit klassischem Überroll-Bügel, aber moderner Verdecktechnik. Wie beim Vorgängermodell ist der Allrad-Antrieb serienmäßig.

13.01.2014 Roman Domes Powered by

Dass einzelne Elemente eines Fahrzeugs zum Klassiker werden, ist selten der Fall. Nicht so beim Porsche 911 Targa. Hier erreichte ein besonderes Objekt Kultstatus und kehrt 2014 nach über 20 Jahren Abstinenz in den aktuellen Porsche 911 zurück: Der Targa-Bügel.

Moderner Porsche 911 Targa mit automatischer Verdeckmechanik

Bei der Einführung des Elfers vom Typ 993 schafften die Zuffenhausener den Überrollbügel und somit die charakteristische Karosserieform zugunsten eines Panorama-Glasdachs ab. Letzter Porsche 911 Targa mit einem Bügel hinter den Köpfen von Fahrer und Beifahrer war somit die Baureihe 964. Während in der mittlerweile zum gesuchten Klassiker avancierten Baureihe das Dach noch von Hand geöffnet und geschlossen wurde, übernimmt diesen Mechanismus bei der Neuauflage im Typ 991 ein voll-automatisches Dachsystem.

Dabei wird das mit Stoff verkleidete Dachelement über den Targa-Bügel hinweggehoben. Versenkt wird das Verdeck in einer Ablage hinter dem mit Notsitzen bestuhlten Fond. Hier besteht einer der wenigen Unterschiede zum Carrera 4 Cabrio, denn das hat keine zweite Sitzreihe zu bieten.

Technik aus den Carrera 4-Modellen

Ansonsten tritt das Porsche 911 Carrera 4 Cabriolet als großzügiger Organspender für den nächsten Targa auf. Viele Teile der Karosserie, der gesamte Innenraum und die Antriebstechnik stammen aus dem Open-Top-Allradler. So bringt die neueste Generation des Porsche 911 Targa ihre Kraft über alle vier Räder auf den Asphalt. Dabei ist die Auslegung des als PTM bekannten Allradantriebs gewohnt hecklastig. Derweil kommt im Porsche-Heck ebenfalls bereits Bekanntes und Bewährtes zum Einsatz.

Denn geht es um die Motorisierung, bedient sich der Bügel-Elfer bei den Carrera-Modellen. Die Basisversion Porsche 911 Targa 4 mit 3,4 Litern Hubraum leistet 350 PS. Im Top-Modell Targa 4S kommt der aus Carrera-Baureihe bekannte 3,8 Liter Boxermotor mit 400 PS zum Einsatz. Aus dem Stand sprintet die Top-Version mit dem optionalen Doppelkupplungsgetriebe (PDK) und "Sport Chrono-Paket“ in 4,4 Sekunden auf 100 km/h und schafft maximal 296 km/h.

Als Alternative zum PDK gibt es die Siebengang-Handschaltung

Bei der 350 PS-Variante dauert der Standardspurt mit 4,8 Sekunden (PDK) etwas länger und auch die Höchstgeschwindigkeit liegt mit 282 km/h hinter der des Targa 4S. Alternativ zum automatisierten Gangwechsel steht für Puristen auch die manuelle Siebengang-Schaltung zur Wahl.

Die Preise für den neuen Porsche 911 Targa 4 starten bei 109.338 Euro, die stärkere S-Version schlägt mit 124.094 Euro zu Buche. Marktstart für die beiden Elfer mit Bügel ist der 10. Mai 2014.

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