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Porsche 911 Carrera 4 auf dem Autosalon Paris

Allrad-Elfer kommt in vier Varianten

Porsche 911 Carrera 4S, Messe, Autosalon Paris 2012 Foto: SB-Medien 24 Bilder

Porsche baut die neue 911er Baureihe konsequent weiter aus. Neu im Programm sind die Allradmodelle Carrera 4 und Carrera 4 S, die jeweils als Coupé und Cabrio angeboten werden. Premiere feiern die Allradler auf dem Pariser Autosalon.

27.08.2012 Uli Baumann

Mit einem weiterentwickelten Allradantrieb will Porsche den 911er-Modellen vom Typ 991 noch mehr Fahrspaß und noch mehr Fahrsicherheit einhauchen. Charakteristisch für die neuen Porsche 911 Carrera 4- und Carrera 4 S-Modelle bleibt weiterhin das breite Heck. Die Radhäuser an der Hinterachse wurden um jeweils 22 Millimeter in die Breite gezogen, die Reifen legten je um zehn Millimeter in der Laufflächenbreite zu. Vorbehalten bleiben den Allradmodellen auch das rote Leuchtenband, das die Rückleuchten verbindet. Vorne geben sich die Allradmodelle durch dynamisch betonte Kühllufteinlässe im Bug zu erkennen.

Porsche 911 Carrera 4 1:20 Min.

Porsche 911 Carrera 4 mit weiterentwickeltem Allradantrieb

Das Fahrwerk, die Motoren und die Getriebe sind in den Porsche 911 Carrera 4-Modelle bis auf die allradspezifischen Änderungen identisch mit dem heckgetriebenen Elfer. Der weiterentwickelte Allradantrieb besteht aus einer elektronisch geregelten, kennfeldgesteuerten Lamellenkupplung die die Kraft zwischen den Achsen verteilt, einem automatischen Bremsendifferenzial und einer Antriebsschlupfregelung, die durch Anpassung der Motorleistung ein Durchdrehen der Räder verhindert. Sensoren kontrollieren dabei unter anderem die Drehzahlen aller Räder, die Längs- und Querbeschleunigung des Fahrzeugs sowie den Lenkwinkel.

Je nach Ausstattung spurtet der Porsche 911 Carrera 4 mit 350 PS in 4,5 Sekunden von Null auf 100 km/h (Cabrio: 4,7 Sekunden) und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 285 km/h (Cabrio: 282 km/h). Ausgerüstet mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe soll der Durchschnittsverbrauch bei 8,6 Liter (Cabrio: 8,7 Liter) liegen.

Porsche 911-Ausstattung weiterentwickelt

Mit dem 400 PS starken 3,8-Liter-Boxer im Heck spurtet der Porsche 911 Carrera 4 S in 4,1 Sekunden (Cabrio: 4,3 Sekunden) auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 299 km/h (Cabrio: 296 km/h) angegeben. Die Verbrauchswerte sollen mit PDK bei 9,1 Liter (Coupé) respektive 9,2 Liter (Cabrio) liegen.

Den Innenraum der Allradmodelle unterscheidet von den Basisversionen lediglich ein neues Menü im Kombiinstrument. Hier wird dem Fahrer angezeigt, wie der Allradantrieb die Kraft verteilt. Mit dem Porsche 911 Carrera 4 erweitert Porsche auch die Ausstattungsoptionen für den 911. Das Doppelkupplungsgetriebe kann jetzt mit dem aktiven Abstandsregeltempomaten kombiniert werden, für die Coupés hält Porsche ein Glasschiebedach bereit und das Sport-Chrono-Paket wartet künftig mit einer Zwischengasfunktion beim Zurückschalten auf.

In den Handel kommen die neuen Porsche 911 Carrera 4-Modelle ab Jahresende. Die Preise starten bei 97.557 Euro für das Porsche 911 Carrera 4-Coupé und 110.290 Euro für das Porsche 911 Carrera 4-Cabrio. Die 4 S-Versionen beginnen bei 112.313 Euro (Coupé) und 125.046 Euro (Cabrio).

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