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Porsche 911 Kommandozentrale

Die schönsten Elfer-Cockpits aus 50 Jahren

Porsche 911, Urmodell, Frontansicht Foto: Beate Jeske 28 Bilder

Von der nüchternen Instrumentensammlung hin zur Infotainment-Zentrale, vom Wirbelstrom-Drehzahlmesser zum TFT-Display – am 911-Armaturenbrett verdichtet sich der Zeitgeist.

03.09.2013 Heinrich Lingner

Honigfarbenes Holz an Lenkrad und Armaturenbrett schmückt das Interieur des 901, der erst nach der IAA 1963 911 heißen wird. Das Grundlayout der Instrumenteneinheit steht bereits seit dem Prototyp Nummer 6 fest: fünf Instrumente statt der drei des Vorgängers 356. In der Mitte der Drehzahlmesser, dessen roter Bereich beim Zweiliter-911 bei 5.500 Umdrehungen beginnt. Links davon zwei Anzeigen für Ölstand, Öldruck, Öltemperatur und Tankinhalt, rechts Tacho und Zeituhr. Das Zündschloss ist seither links. Der bis 1969 gebaute 912 mit Vierzylinder-Motor hat nur drei Rundinstrumente.

Porsche 911 G-Modell mit Sicherheitslenkrad und neue Skalen

Streng genommen heißt nur das Porsche 911-Modelljahr 1974 G-Modell, gebaut ab den Werksferien 1973. Der Volksmund weiß es besser, bezeichnet alle Elfer bis zum 964 so. Und hat dabei sogar ein wenig recht. Zwar wuchs der Hubraum von 2,7 auf 3,2 Liter, die Leistung von 150 auf 231 PS, doch die Änderungen im Interieur beschränken sich auf Details wie eine andere Skalierung der Instrumente, geänderte Lenkräder und modernere Radios. Die Schalter für die zahlreicher werdenden Nebenfunktionen wie Fensterheber, Spiegelverstellung, Schiebedach oder Klimaanlage werden dort verstreut, wo gerade noch Platz für ein, zwei Knöpfchen ist.

964 führt Bordcomputer und Flügelschalter ein

Groß sind die Änderungen bei der nächsten Generation ebenfalls nicht. Dabei ist der 964 die erste grundlegende Porsche 911-Neukonstruktion seit 1963. Die fünf Rundinstrumente bleiben, dazu kommt eine kleine Mittelkonsole mit Schalter für den elektrisch ausfahrenden Heckflügel und – im Falle des Carrera Differenzial. Neu im Cockpit sind Bordcomputer und Airbags, die gehören ab 1991 zum Serienumfang. Der in Kleinserie gebaute 964 RS, der auf diesen Bildern zu sehen ist, verzichtet jedoch auf die Luftsäcke. Radios gibt es nur gegen Aufpreis, bei diesem RS bleibt der Platz für das Empfangsgerät abgedeckt.

993er bringt sechs Gänge und ein elegantes Lenkrad

Obwohl sich das Cockpit des zur IAA 1993 präsentierten 993 auf den ersten Blick kaum von dem seines Vorgängers unterscheidet, ist vieles neu, die übersichtlicher geordneten Schalter am Armaturenbrett links und rechts des Lenkrads etwa. Und der unförmige Airbag-Pralltopf des 964 ist einer eleganteren Lösung gewichen. Radios mit Navi-Funktion und D-Netz-Telefoneinbauten läuten moderne Zeiten ein, ebenso der Schlüssel mit Fernbedienung. Zudem hat der Porsche 911-Pilot nun enger gestufte Gänge zur Verfügung, es sei denn, er ist Tiptronic-Fahrer, da bleibt es bei den vier Automatikstufen des 964.

Porsche 911, Typ 996/997, mit Navi-Monitor und Schachtelinstrumenten

Nicht nur die Abkehr vom luftgekühlten Boxer schockt die gusseisernen Fans beim Modellwechsel vom 993 zum 996. Das Interieur ist wie der Motor völlig neu, ähnelt eher dem des im Vorjahr präsentierten Boxster als dem klassischen 911. Der Drehzahlmesser in der Mitte dominiert immer noch, die restlichen vier Instrumente kuscheln sich fächerartig dahinter. Dabei gerät die analoge Geschwindigkeitsanzeige so klein, dass ihr eine digitale Anzeige assistieren muss. Zudem hält der erste Bildschirm Einzug im Elfer. Eine ausladende Mittelkonsole trägt den Monitor und trennt Fahrer und Passagier. Der 997 variiert ab 2004 das Schachtelinstrumente-Thema.

991 mit breiter Konsole und mehr Bildschirm

Seit 2011 zeigt die siebte Generation des Elfer einen völlig neuen Innenraum, der sich mit seinem breiten Mitteltunnel an dem des Panamera orientiert. Fünf Anzeigeinstrumente sind es immer noch, Drehzahlmesser in der Mitte, Schlüssel links. Das Instrument rechts vom Drehzahlmesser ist ein Bildschirm, der je nach Wunsch die Navi-Anzeige, Bordcomputer, Stoppuhr oder auch unterhaltsame Nebensächlichkeiten wie eine Fliehkraftanzeige präsentiert. Der Airbag schrumpft zu einem größeren Hupknopf, das Lenkrad hat meist Schaltpaddel, weil fast alle Porsche 911 mit PDK geordert werden.

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