Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Porsche 911 Turbo

Elfer unter Hochdruckeinfluss

Porsche 911 Turbo S Foto: Stefan Baldauf / Robert Kah 41 Bilder

Auf der IAA feiert Porsche die Weltpremiere des 911 Turbo. Er tritt wieder mit Biturbo und Allradantrieb an, mischt zu den 520 PS aber noch eine Hinterradlenkung und eine aktive Aerodynamik. Der Turbo S leistet 560 PS.

03.05.2013 Uli Baumann

Da ist er, der neue Porsche 911 Turbo auf Basis der Baureihe 991. Und was haben sie in Zuffenhausen nicht alles reingepackt in ihr neues Spitzenmodell. Turboaufladung, klar, sagt ja schon der Name. Wieder sind es zwei Lader mit variabler Geometrie, die den 3,8-Liter-Sechszylinder-Boxer unter Druck setzen. 520 PS und 660 Nm (per Overboost 710 Nm) sollen dem Flat-Six entspringen, für die noch schärfere Turbo S-Version werden sogar 560 PS und 700 Nm (per Overboost 750 Nm) genannt. Eine Benzindirekteinspritzung, ein neues Thermomanagement und ein Siebengang-PDK mit Start-Stopp- und Segelfunktion soll den Spritdurst zügeln. 9,7 Liter nennt Porsche als Normverbrauch und legt mit "deutlich unter 7:30 Minuten" für eine Nordschleifenrunde gleich noch weitere Zahlen nach.

Porsche 911 Turbo S
Geladen und entsichert: Der Porsche 911 Turbo auf der IAA 2013 1:22 Min.

Hinterachse lenkt im Turbo mit

Möglich gemacht durch weiteren Technikeinsatz. Der elektronisch gesteuerte Allradantrieb greift nun auf  eine neue Lamellenkupplung zurück und kann bei Bedarf noch mehr Antriebsmoment an die Vorderachse schicken. Die Hinterachse darf dafür künftig mitlenken. Elektromechanische Aktuatoren ersetzen die Spurlenker und können bis zu 2,8 Grand Lenkwinkel an den Hinterräder beisteuern. Damit soll der Porsche 911 Turbo noch fahrdynamische und handlicher werden. Ja, auch beim Rangieren und Parken hilft das System. Bei hohen Geschwindigkeiten wirkt es durch den Paralleleinschlag zu den Vorderrädern wie ein Radstandverlängerung und sorgt so für noch mehr Fahrstabilität.

Bewegung bringt Porsche auch ins Flügelwerk des neuen Porsche 911 Turbo. Der Frontspoiler lässt sich pneumatisch dreistufig ausfahren und der Flügel am Heck ebenfalls in drei Positionen fixieren.

Verpackt haben die Schwaben die neuen Technik-Features unter der breitesten Karosserie, die ein Porsche 911 Turbo je getragen hat. Die hinteren Kotflügel bauen dabei nochmals 28 Millimeter breiter als die der Breitbauversion Carrera 4. Darunter stecken 20 Zoll große Leichtmetallräder.

Ergänzend trägt der Porsche 911 Turbo S zudem Voll-LED-Scheinwerfer, das Sport-Chrono-Paket, eine Keramikbremsanlage, Zentralverschlussräder und eine Wankstabilisierung – für den normalen Turbo stehen diese Goodies auf der Optionsliste.

Porsche 911 Turbo ab rund 162.000 Euro

Wie fix der neue Porsche 911 Turbo ist, wollen Sie noch wissen? Als Turbo S ist er in 3,1 Sekunden auf 100 km/h und bis zu 318 km/h schnell. Der einfache Turbo wird mit 3,2 Sekunden und 315 km/h angegeben. Und jetzt noch die Preise: Der Porsche 911 Turbo kostet ab 162.055 Euro, der Porsche 911  Turbo S ab 195.256 Euro. In den Handel kommen beide Ende September. Bleibt also noch etwas Zeit zum ansparen.

Anzeige
Sixt Leasing & Vario-Finanzierung SEAT, VW etc Jetzt Fahrzeug konfigurieren
Porsche 911 Porsche Bei Kauf bis zu 4,00% Rabatt Jetzt Fahrzeug konfigurieren
Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Gebrauchtwagen Angebote
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden