Der Sportwagenbauer beschäftigt sich schon länger mit dem Start einer Serienproduktion des Öko-Sportwagens. Letztendlich hat die überwältigende Resonanz von Öffentlichkeit und Kunden jetzt zum Auftrag an den Porsche-Vorstand geführt, auf Basis der Studie ein Serienfahrzeug zu entwickeln.
Porsche 918 preislich auf dem Niveau des Carrera GT
Porsche-Chef Michael Macht kündigte an, dass der 918 Spyder in Weissach entwickelt und in Zuffenhausen in einer limitierten Serie vom Band laufen wird. Bereits im März 2010 hatte Macht in einem Gespräch mit auto motor und sport gesagt, dass der 918 Spyder preislich auf dem Niveau des Carrera GT liegen könnte, der rund 450.000 Euro gekostet hat. "Die Frage ist doch, wie viel Kunden würden einen 918 Spyder kaufen? Das hängt auch entscheidend vom Preis ab. Wie der Carrera GT ist auch der 918 Spyder ein technisches Kunstwerk; und außergewöhnliche Kunstwerke haben in der Regel auch einen außergewöhnlichen Preis", so Macht. "Am Beispiel des Carrera GT konnten Sie sehen, dass solche Innovationsträger zu einem Preis angeboten werden, der nur für einen kleinen Kreis von Kunden in Frage kommt."
Gefertigt in einer Manufaktur
Der Wagen soll in einer Art Manufaktur von Hand gefertigt werden und im Jahr 2013 auf den Markt kommen, erklärte eine mit der Sache vertraute Person. Pressesprecher Eckhard Eybl erklärte, dass man "mit einem Supersportwagenpreis plus Hightech-Aufschlag" rechnen müsse. Der Preis betrage damit voraussichtlich 500.000 Euro. Der Sportwagenbauer hatte das Auto als Studie bereits im Frühjahr auf der Autoshow in Genf präsentiert und großen Zuspruch bekommen. Es soll früheren Angaben zufolge weniger CO2 als ein Kleinwagen ausstoßen.
Macht sagte weiter, die Umsetzung des 918 Spyder in einer limitierten Serie zeige, das man mit der Verbindung "von Höchstleistung und effizienten Antriebskonzepten den richtigen Weg für die Marke Porsche" eingeschlagen habe. Die Größenordnung der Serie soll im dreistelligen Bereich liegen.






