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Audi-Pflichtofferte abgeschlossen

Foto: dpa

Porsche hat im Rahmen seines Pflichtangebots für die VW-Tochter Audi für 86 Millionen Euro Aktien der Ingolstädter gekauft. Mit 176.547 Aktien halte der Sportwagenbauer nun 0,4 Prozent an Audi, teilte das Unternehmen am Freitag (31.10.) in Stuttgart mit.

31.10.2008

Ein Sprecher sagte, Porsche habe die Anteile Volkswagen zum Kauf angeboten. Die Stuttgarter hatten Mitte September ihren Anteil an VW auf mehr als 35 Prozent der Stammaktien aufgestockt und damit faktisch die Kontrolle über Europas größten Autohersteller übernommen. Damit war Porsche gesetzlich dazu verpflichtet, für die VW-Tochter eine Offerte vorzulegen.

VW hatte damals bereits erklärt, das Angebot für seine 99,14 Prozent der Audi-Aktien nicht anzunehmen. Praktisch blieb damit für das Pflichtangebot nur ein Streubesitz von 0,86 Prozent.

Porsche hält mittlerweile 42,6 Prozent an VW und will seinen Anteil noch in diesem Jahr auf mehr als 50 Prozent aufstocken. Für 2009 peilt der Sportwagenbauer an, seine Beteiligung auf 75 Prozent zu erhöhen und so den Weg für einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag frei zu machen. Damit würden die wichtigsten Entscheidungen nicht wie bisher im VW-Aufsichtsrat, sondern in der europäischen Porsche-Holding gefällt. Die Stuttgarter könnten dann über Vorstandsposten, neue Fahrzeugmodelle oder Standorte bei VW bestimmen. Zudem hätten sie Zugriff auf sämtliche Gewinne.


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