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Porsche

Aufbruch nach Osten

Porsche-Chef Wendelin Wiedeking will seine Expansionsstrategie trotz der anhaltenden Konjukturschwäche weiter vorantreiben.

14.05.2003

Porsche-Chef Wendelin Wiedeking will seine Expansionsstrategie trotz der anhaltenden Konjukturschwäche weiter vorantreiben. "Ganz Osteuropa ist attraktiv. Besonders Russland, die Ukraine, Litauen und Polen. Auch Asien, vor allem China und Südkorea, bietet ein riesiges Potenzial", sagte Weideking dem Wirtschaftsmagazin Capital. Derzeit sei Porsche in 75 Ländern aktiv - die Zahl solle auf 90 steigen.

Trotz des deutlichen Absatzrückgangs der Porsche Sportwagen - um mehr als 25 Prozent von Januar bis April in den USA - gab sich der Vorstandschef auf Grund der positiven Verkaufszahlen des neuen Geländewagens Cayenne zuversichtlich. "Der Auftragseingang für den Cayenne ist erstaunlich hoch. Wir fahren an der Kapazitätsgrenze. Eine Jahresproduktion ist komplett ausverkauft", sagte Wiedeking.

Auch vierte Baureihe muss Rendite bringen

Die aktuelle Dollar-Schwäche macht Wiedeking keine Kopfschmerzen. "Selbst wenn wir weniger oder gar keine Autos in die USA verkaufen, verdienen wir Geld - weil wir günstig Dollar einkaufen, die wir teuer verkaufen können. Wir kalkulieren mit Kursen die deutlich unter dem aktuellen Niveau liegen."

Die Entscheidung über den Start einer vierten Baureihe falle frühestens zum Ende des Jahres. "Derzeit befasst sich ein Strategiekreis damit, Marktchancen für Nischenfahrzeuge ausfindig zu machen, die zu unserer Marke passen", erklärte der Spitzenmanager. "Eines ist aber auch klar: Jede weitere Baureihe muss Komponenten aus den vorhandenen drei nutzen. Nur dann stimmt die Rendite."

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