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Porsche-Bilanz

Porsche meldet Milliardenverlust

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Porsche hat im Geschäftsjahr 2008/09 einen Milliardenverlust eingefahren. Wie der Sportwagenbauer am Mittwoch (25.11.) in Stuttgart mitteilte, lag das Ergebnis nach Steuern in der Porsche Holding SE bei minus 3,6 Milliarden Euro.

25.11.2009

Im Vorjahr hatten die Stuttgarter dank der VW-Beteiligung noch einen Rekordgewinn von 6,4 Milliarden Euro verbucht.

Der Umsatz nahm um zwölf Prozent auf 6,6 Milliarden Euro ab; der Absatz sank um 24 Prozent auf 75.238 Fahrzeuge. Die Baureihe 911 erreichte einen Absatz von 27.070 Fahrzeugen (minus 14 Prozent), der Cayenne einen von 34.265 Einheiten (minus 25 Prozent), und der Absatz der Boxster-Baureihe betrug 13.140 Fahrzeuge. Produziert wurden mit insgesamt 76.739 Einheiten 27 Prozent weniger als im Vorjahr.

Im operativen Autogeschäft schrumpfte das Ergebnis im Jahresvergleich von rund einer Milliarde auf 700 Millionen Euro.  Porsche rechnet auch im laufenden Geschäftsjahr mit tiefroten Zahlen. Es werde von einem niedrigen einstelligen Milliardenverlust ausgegangen, sagte der neue Vize-Chef der Porsche Holding, VW-Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch, am Mittwoch in Stuttgart. Als Grund nannte der Manager den Konzernumbau auf dem Weg zur geplanten Verschmelzung mit VW im Jahr 2011.
 
Porsche AG-Chef Michael Macht betonte, dass der Sportwagenbauer 2009/10 Umsatz und Absatz ausbauen wolle. Mittelfristig werde ein Absatzziel von 150.000 Sport- und Geländewagen angestrebt.

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