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Porsche, BMW, Nissan

Südkorea stoppt Verkauf von 10 Modellen

Nissan Qashqai 1.2 DIG-T, Frontansicht Foto: Hans-Dieter Seufert

In Südkorea dürfen insgesamt 10 Modelle von Porsche, BMW und Nissan nicht mehr verkauft werden. Fehlerhafte Zulassungsdokumente sind der Grund für die Maßnahme des Umweltministeriums.

03.01.2017 Holger Wittich

Millionen-Geldstrafe verhängt

Die Behörde hatte bereits im November 2016 angekündigt, die Zulassungspapiere zu kassieren. Des Weiteren verhängt das Ministerium eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 5,7 Millionen Euro.

Betroffen von dem Verkaufsstopp sind der Porsche Macan S Diesel, Porsche Cayenne SE Hybrid, Porsche Cayenne Turbo sowie der 918 Spyder, der Cayman GTS, der Porsche 911 GT3 und der Panamera SE Hybrid. Beim BMW trifft der Verkaufstopp den BMW X5 M, bei Nissan sind es der Qashqai, bei der Nissan-Marke Infiniti der Q50.

Gegen Nissan drohen weitere Untersuchungen, während die Verstöße von BMW als geringfügig eingestuft wurden. Hier wurden Testergebnisse des X6 M auf den X5 M übertragen. Porsche habe die fehlerhaften Angaben freiwillig gemeldet.

Im Rahmen des VW-Abgasskandals hatte Südkorea eine Überprüfung der Unterlagen von ausländischen Autoherstellern veranlasst.

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