Der Sportwagenbauer sei schließlich größter Aktionär bei VW. Rechtsstaatliches Verhalten wäre, für den Antrag von Porsche zu stimmen, der eine Änderung der Sperrminorität vorsehe.
Porsche hält knapp 31 Prozent der VW-Anteile und will die Mehrheit an den Wolfsburgern übernehmen. Bei dem Aktionärstreffen am Donnerstag in Hamburg wird eine harte Auseinandersetzung über die künftige Machtverteilung erwartet. Hauptstreitpunkt ist die 20-prozentige Sperrminorität bei VW, die dem zweiten großen Aktionär, dem Land Niedersachsen, Vetorechte sichert. Porsche will versuchen, die Sperrminorität über eine Satzungsänderung auf 25 Prozent zu erhöhen. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) will das verhindern.
Der Porsche-Chef verteidigte den Einstieg des Sportwagenbauers bei Volkswagen als überlebensnotwendig im weltweiten Konkurrenzkampf der Autobauer. Er schränkte jedoch ein: "Den Beweis für die Richtigkeit unserer Entscheidung müssen wir erst noch antreten."



