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Porsche-Chef Wiedeking attackiert VW-Betriebsrat

Der Porsche-Vorstandsvorsitzende Wendelin Wiedeking hat den Haustarifvertrag bei Volkswagen infrage gestellt. Sollte Porsche eines Tages eine Mehrheitsbeteiligung an Volkswagen halten, könnte das dazu führen, dass das eine oder andere bei VW überdacht werden müsse, sagte Wiedeking der "Financial Times Deutschland" (7.9.).

07.09.2007

Wiedeking lässt wenig Zweifel daran, dass Porsche seine Position bei VW ausbauen will. "Wir halten noch weitere Optionen auf VW-Aktien, werden aber zunächst die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zum VW-Gesetz abwarten", sagte er. "Danach werden wir entscheiden, ob wir die Optionen ziehen oder nicht." Solange das VW-Gesetz gilt, ist Porsches Stimmrechtsanteil auf 20 Prozent begrenzt. Der EuGH urteilt voraussichtlich bis Ende des Jahres, ob die Regelung gegen EU-Recht verstößt.

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