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Porsche

Für mehr VW offen

Foto: ams

Der Sportwagenbauer Porsche behält sich eine Aufstockung seines Anteils an Volkswagen vor. "Wir haben nie ausgeschlossen, bis 29,9 Prozent zu gehen", sagte ein Unternehmenssprecher in Stuttgart.

07.11.2006

Er bestätigte damit einen Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Für die Aufstockung gebe es aber weder einen Beschluss noch einen konkreten Zeitplan, fügte der Porsche-Sprecher hinzu. "Da ist noch alles offen."

Porsche ist derzeit mit 21,2 Prozent an VW beteiligt und damit größter Anteilseigner vor dem Land Niedersachsen. Noch in diesem Jahr will der Sportwagenhersteller eine Option auf weitere 3,9 Prozent ausüben und damit auf 25,1 Prozent kommen. Beim Bundeskartellamt hat das Unternehmen bereits die Aufstockung seines Anteils auf über 25 Prozent angemeldet. Porsche will aber in jedem Fall unter 30 Prozent bleiben, da das Unternehmen ansonsten allen VW-Aktionären ein Angebot für die vollständige Übernahme des Wolfsburger Automobilkonzerns machen müsste.

Das VW-Gesetz begrenzt derzeit allerdings die Stimmrechte pro Einzelaktionär auf 20 Prozent. Porsche macht sich deshalb seit geraumer Zeit für ein schnelles Ende des Gesetzes stark. Gegen das 46 Jahre alte VW-Gesetz liegt vor dem Europäischen Gerichtshof eine Klage zur Entscheidung an.

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