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Porsche

Geschäfte laufen gut

Foto: Porsche

Beim Sportwagenbauer Porsche brummt ungeachtet der weltweiten Klimadiskussionen das Geschäft sagte Porsche-Chef Wendelin Wiedeking am Dienstag (6.3.) auf dem Genfer Autosalon. Die Beteiligung an VW wolle Porsche unter 30 Prozent halten, bekräftigte Wiedeking. "Es gibt zurzeit keine Pläne, die darüber hinausgehen".

06.03.2007

In den nächsten Tagen werde die geplante Aufstockung der VW-Beteiligung auf 29,9 Prozent in den Gremien Thema sein. Mit den zwei starken Aktionären Porsche und Niedersachsen stehe VW gut da. Eine Kapitalerhöhung sei für die Aufstockung nicht nötig und derzeit auch nicht konkret geplant.

Nur Autos verkaufen, mit denen man Geld verdient

Für den VW-Aufsichtsrat sei es eines der wichtigsten Themen, das US-Geschäft auf Vordermann zu bringen, sagte Wiedeking. "Das ist eine der Hauptaufgaben, die wir lösen müssen." Bei Porsche gelte der Grundsatz, dass man nur Autos verkaufe, mit denen man auch ordentlich Geld verdiene. Im Laufe dieses Jahres werde man bei VW in den USA erste Ergebnisse sehen. Der große Durchbruch sei aber noch nicht zu erwarten.

Porsche vertieft derzeit die Kooperation mit VW. Wiedeking zeigte sich grundsätzlich aber auch offen für die Zusammenarbeit mit anderen Autobauern. "Wir haben keine Berührungsängste." Theoretisch denkbar seien technologische Entwicklungs-Partnerschaften. Es gebe aber derzeit keine Gespräche.

Cayenne an Kapazitätsgrenze

Obwohl die alte Cayenne-Generation in den vergangenen Monaten ausgelaufen sei, erwarte Porsche im Geschäftsjahr 2006/07 (31. Juli) einen Absatz des Modells auf Vorjahresniveau. Der Auftragseingang für den überarbeiteten Cayenne sei zum Beispiel "unglaublich" und liege über Plan, sagte Wiedeking. "Unser einzige Problem ist die Kapazität". Vor diesem Hintergrund reche er auch in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres im Konzern mit einem operativen Gewinn über Vorjahreswert.

Porsche ist derzeit gut unterwegs. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres stieg der Gewinn von knapp 170 Millionen Euro auf gut eine Milliarde Euro. Verantwortlich dafür waren vor allem Sondererträge durch die VW-Beteiligung. Auch das Ergebnis im Kerngeschäft sei aber höher ausgefallen als im Vorjahr, sagte Wiedeking. Der Absatz war wegen des Auslaufs des alten Cayenne um fast sechs Prozent auf 39.750 Fahrzeuge gefallen. Das überarbeitete Modell steht jetzt bei den Händlern.

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