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Porsche 911 Turbo S "Chromaflair"

Eine Lackierung, fast so teuer wie ein Elfer

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Sie nennt sich „Chromaflair“ und ist die neueste Entwicklung der Porsche Exklusive Manufaktur: eine Lackierung, die teurer ist als ein neuer 718 Cayman S. Pro Jahr sollen nur eine handvoll Fahrzeuge so lackiert werden – und das hat Gründe.

18.08.2017 Roman Domes 6 Kommentare Powered by

Die Porsche Exklusive Manufaktur ist ja bekanntlich für jeden Spaß zu haben – jetzt haben sie einen neuen Lack herausgebracht, exklusiv für den Porsche 911. „Chromaflair“ heißt die Effekt-Lackierung und sie kostet mehr als 80.000 Euro. Damit dürfte sie eines der teuersten Extras sein, die zurzeit auf dem Automarkt erhältlich sind. Wir erinnern uns: Auch für den Porsche 918 Spyder war eine ziemlich teure Lackierung zu haben: „Liquid Metal Silver“, die mit fast 50.000 Euro allerdings nicht ganz so furchtbar teuer war wie Chromaflair.

Spezielle Pigmente sorgen für einen einzigartigen Effekt

Im Prinzip funktioniert „Chromaflair“ so ähnlich wie eine Flipflop-Lackierung. Sprich: Je nach Blickwinkel ergeben sich für den Betrachter unterschiedliche Farben. Verantwortlich dafür sind Chromaflair-Pigmente, hauchdünne Schuppen, die im Decklack untergebracht sind. Diese Schuppen sind nur einen Mikrometer dick – ein Fünfzigstel so groß wie ein menschliches Haar.

Sie bestehen aus einen lichtundurchlässigen und spiegelnden Kernschicht aus Aluminium, die wiederrum von einer Art Glas umgeben ist. Interessant: Je nachdem, wie dick diese Glasschicht ist, treten unterschiedene Farben zu Tage. Problem dabei: Die Schichtdicke ist nicht mit herkömmlichen Mitteln, wie sie in der Lackiererei üblich sind, erzeugbar. Nur wenige Atome definieren die Dicke – das Herstellungsverfahren ist extrem aufwendig. Die komplette Chromaflair-Lackierung erfolg per Hand.

Nur fünf 911 werden pro Jahr mit „Chromaflair“ lackiert

Weil das Herstellungsverfahren so aufwendig ist, erhalten nach Aussage von Porsche nur fünf Fahrzeuge diesen speziellen Lack. Wer jetzt denkt, er könne seinen neuen Panamera, Cayenne, Macan oder 718 auch mit dem teuren Effektlack überziehen, sieht sich getäuscht: Porsche bietet den Chromaflair-Lack nur für den 911 an.

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Je nach Blickwinkel und Lichteinfall leuchtet die Chromaflair-Lackierung (hier in der Farbe "Pythongreen") in unterschiedlichen Tönen.

Der muss nicht zwangsläufig grün („Pythongreen“) sein wie auf dem Bild zu sehen ist. „Grundsätzlich sind keine Grenzen gesetzt, was die Farbe angeht“, sagt Porsche Exklusive.

Momentan stehen sechs Chromaflair-Farbvarianten zur Verfügung: „Shiftingcarbon“, eine Art Blauschwarz, „Explosivegold“, eine Orange-Gold-Mischung, oben erwähntes „Pythongreen“, „Urbanbamboo“, ein Türkis-Grau. Dazu gesellt sich noch „Magicmagenta“ und eine Mischung aus Gold und Silber.

Die Preise für die jeweilige Farbe variieren stark. Für das im Bild gezeigte Exemplar des Porsche 911 Turbo S in „Pythongreen“ kostet die Chromaflair-Lackierung 82.645,50 Euro.

In der Bildergalerie stellen wir Ihnen die weiteren Farbvarianten des „Chromaflair“-Effektlack vor.

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Neuester Kommentar

Ich finde jeder Porsche, der nicht nach Stangenware aussieht, ist ein Gewinn. Allerdings sollte Porsche lieber mal darüber nachdenken, mal sportliche Extras anzubieten - beispielsweise Fahrwerk und Räder. Da besteht bei einigen Modellvarianten echt Handlungsbedarf. Gerade der 911 Turbo (S) steht schon sehr hoch und 15-20mm tiefer würden ihm besser stehen. Dazu weniger konservative Einpresstiefen.

Solche Extras wie diese Lackierung oder das Turbo Carbon Rad sind albern. Liebe Porsche AG gib dem breiten Publikum bessere Optionen auf einen individuellen Porsche und lasst diese Spielereien für Superreiche im stillen Hinterzimmer der Exclusive Manufaktur.

PTSmusthave 22. August 2017, 17:30 Uhr
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