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Porsche

Mehr Einfluss bei VW

Foto: ams

Porsche-Chef Wendelin Wiedking will seinen Einfluss beim VW-Konzern offenbar weiter ausbauen. "Sobald die letzte Genehmigung der Kartellbehörden vorliegt, werden wir unseren Anteil auf 25,1 Prozent aufstocken", sagte der Chef des Stuttgarter Sportwagenbauers dem Berliner "Tagesspiegel".

02.10.2006

"Damit halten wir eine Sperrminorität, mit der man schon viel anfangen kann. Ob wir noch mehr Anteile und damit auch mehr Einfluss wollen, werden wir intern diskutieren."

Insgesamt 3,5 Milliarden Euro wird Porsche investiert haben, wenn das Unternehmen in Kürze sein Aktienpaket auf 25,1 Prozent aufgestockt haben wird. Derzeit besitzt Porsche 21,2 Prozent der Aktien und ist damit noch vor dem Land Niedersachsen mit 20,8 Prozent größter Anteilseigner. Da das noch geltende VW-Gesetz die Stimmrechte pro Einzelaktionär auf 20 Prozent begrenzt, macht sich der Porsche-Chef seit geraumer Zeit für ein möglichst schnelles Ende des VW-Gesetzes stark. Gegen das 46 Jahre alte VW-Gesetz liegt vor dem Europäischen Gerichtshof eine Klage zur Entscheidung an.

Dem "Tagesspiegel" sagte der Chef des Sportwagenbauers, er sei mit den zuständigen Stellen in Brüssel und Berlin im Dialog, um eine Änderung des Gesetzes herbeizuführen. "Auf der letzten Hauptversammlung haben wir von unserem Anteil von 21,2 Prozent nur 20 Prozent als Stimmrechte in die Waagschale werfen dürfen. Das ist eine Form der Enteignung, die eindeutig gegen geltendes Recht verstößt. Dagegen wehren wir uns."

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