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Neuer Porsche Panamera 4 E-Hybrid (2017)

Fährt 50 km elektrisch und leistet 462 PS

Porsche Panamera 4 E-Hybrid Foto: Porsche 36 Bilder

Porsche zeigt auf dem Pariser Autosalon den Panamera 4 E-Hybrid. Auf den Markt kommt die 278 km/h schnelle Luxuslimousine 2017. Bis zu 50 km fährt der Hybrid elektrisch, den Verbrauch gibt Porsche mit 2,5 Litern an.

09.09.2016 Andreas Of 2 Kommentare

Der E-Hybrid ist das vierte Modell der neuen Panamera-Baureihe und er hat neben seiner ökologischen Verpflichtung auch den dynamischen Anspruch der Marke zu erfüllen. Als Zeugen führt Porsche die Siege des 919 Hybrid bei den 24 Stunden von Le Mans ins Feld.

Porsche stattet den Panamera 4 E-Hybrid mit zwei Motoren aus

Im Bug des E-Hybrid stecken zwei Motoren. Herzstück ist, wie beim Panamera 4S, ein doppelt aufgeladener V6 mit 2,9 Litern Hubraum. Der leistet hier nicht 440, sondern 330 PS. Auch das Drehmoment ist reduziert: statt 550 liegen maximal 450 Newtonmeter an. Der Elektromotor leistet 136 PS und 400 Newtonmeter, das Gesamtsystem kommt auf 462 PS und 700 Newtonmeter.

Damit sprintet der E-Hybrid in 4,6 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht maximal 278 km/h. Damit ist er nur minimal langsamer als der 4S, für den Porsche 4,4 Sekunden und 289 km/h angibt.

Größerer Akku und 50 km elektrische Reichweite

Was der E-Hybrid dem Benziner voraus hat, ist elektrische Reichweite. Die Kapazität der Hochvolt-Batterie wurde gegenüber der Hybridvariante des Vorgängermodell von 9,4 auf 14,1 kWh erhöht. Das Gewicht der Akkus, die sich unter dem Kofferraumboden befinden, blieb laut Porsche konstant.

An einem haushaltsüblichen 230-Volt-Anschluss lädt die flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Batterie in 5,8 Stunden von leer nach voll. Mit einem 7,2-kW-On-Board-Lader geht das in 3,6 Stunden. Das Laden kann per App auch zeitgesteuert gestartet werden, gleichzeitig kann der Innenraum temperiert werden. Ist der Akku voll geladen, fährt der Hybrid-Panamera 50 Kilometer und bis zu 140 km/h elektrisch.

Noch etwas hat Porsche gegenüber dem Vorgänger geändert: Die Trennkupplung zum V6-Benziner wird elektromechanisch betätigt. Bisher kam eine Elektrohydraulik zum Einsatz, die etwas träger reagierte. Ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe löst die Achtgang-Wandlerautomatik des Vorgängers ab.

Panamera-Cockpit mit Boost-Anzeige und Power-Meter

Das mit den zwei Siebenzoll-Screens und dem zentralen, analogen Drehzahlmesser, verfügt über ein Power-Meter, das unter anderem anzeigt, wie viel Energie gerade verbraucht oder beim Bremsen zurückgespeist wird. Im 12,3 Zoll großen Display kann sich der Fahrer einen Hybrid- und einen Boost-Assistenten anzeigen lassen – letzterer zeigt an, wie viel Energie zum Boosten bereit steht.

Wie bei Hybridautos üblich, kann der Fahrer unterschiedliche Modi anwählen. Der Panamera startet stets elektrisch im Modus „E-Power“. In „Hybrid Auto“ entscheidet die Elektronik, wie die Motoren eingesetzt werden. „E-Hold“ hält den aktuellen Ladezustand des Akkus, damit etwa eine Strecke am Zielort elektrisch gefahren werden kann. In „E-Charge“ läuft der V6 mit einer höheren Last, als zum Fahren nötig wäre, um die Lithium-Ionen-Batterie zu laden. „Sport“ hält den Ladezustand konstant, um immer genügend Energie zum Boosten zu haben. Die maximale Leistung liefert der E-Hybridschließlich in „Sport Plus“ – hier erreicht der Panamera auch mit elektrischer Unterstützung seine Höchstgeschwindigkeit von 278 km/h.

107.553 Euro kostet der Hybrid

Serienmäßig hat der Hybrid-Panamera Allradantrieb, Luftfederung und das Sport-Chrono-Paket. Er kostet 107.553 Euro und ist ab sofort bestellbar.

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Neuester Kommentar

Ja, leider ist ihre Beurteilung der Situation sehr wenig nachzuvollziehen. Sie schreiben ja selber, dass die Messmethoden eigentlich das Problem sind. Das heißt aber auch, dass nicht die Hersteller das Problem verursachen sondern die Politik. Solange keine kundenrelevanten Verbrauchszyklen eingeführt sind, werden wir uns noch mit den "tollen" Verbrauchswerten nach den derzeitigen Normen zufrieden geben müssen. Das kann auch kein Hersteller oder auch keine AMS ändern. Dafür gibt es Normen, nach denen die Verbräuche der Fahrzeuge untereinander verglichen werden. Was in diesem Zusammenhang höhere Steuern helfen, weiß ich nicht...

win-win 9. September 2016, 11:39 Uhr
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