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Porsche-Rennwagen bei Oldtimer-Auktion

2,75 Millionen für Le-Mans-Renner von Porsche

Porsche 908/02 the "Flunder" - Chassis no. 908.02-05 Foto: Bonhams 29 Bilder

Am e30. November 2014 klingelte bei der Bonhams Auktion in der Londoner Bond Street mächtig die Kasse. Ein Porsche-Rennwagen von 1970 zum Beispiel wechselte für umgerechnet rund 2,75 Millionen Euro den Besitzer. Schlägt Zuffenhausen damit die roten Renner von Ferrari?

05.12.2014 Dirk Johae Powered by

Mit dem Ergebnis von 2.185.500 britischen Pfund (2.748.019 Euro) fährt der Porsche 908/2 "Flunder" Langheck, mit dem der heutige Red Bull-Motorsportchef Dr. Helmut Marko und Rudi Lins in Le Mans 1970 den dritten Gesamtplatz erzielte, auf die Pole Position der Auktion in der noblen Einkaufsstraße von London. Der Preis liegt über dem vor der Auktion veröffentlichten Schätzpreis für den 350 PS starken Rennwagen aus Zuffenhausen.

Teuerster Ferrari erzielt 2,3 Millionen Euro

Der beste Ferrari, ein 275 GTB mit seltener Aluminiumkarosserie von 1965, bleibt mit 1.821.500 Pfund (umgerechnet 2,3 Millionen Euro) im Rahmen der Erwartungen unter der Marke von 2 Millionen.

Ein Ferrari 288 GTO von 1985 bringt 1.513.500 Pfund (umgerechnet 1,9 Millionen Euro) ein: Von dem bis dahin schnellsten Straßen-Ferrari hat die italienische Firma nur 272 Exemplare gefertigt. Der Dino 246 GT, der 1972 dem britischen Superstar Elton John gehörte, ist einem Sammler 259.100 Pfund wert. Michael Schumachers Benetton Formel 1 von 1992 (Schätzwert 300.000 Pfund) wird dagegen als eines von vier Angeboten nicht verkauft.

Bieterkampf um 80 Jahre alten Rennwagen

Für die größte Überraschung unter den insgesamt 29 Lots sorgt ein englischer Rennsportwagen von 1934. Das Bietergefecht für den ehemaligen Werks-Talbot AV 105 endet erst bei 1.379.100 Pfund inklusive Aufgeld (umgerechnet 1,7 Millionen Euro), und damit um fast 200.000 Pfund über dem von Bonhams vor der Auktion veröffentlichten Schätzpreis.

Das Auto gehörte nicht nur 1934 zum erfolgreichen Werksteam bei der Internationalen Alpenfahrt, sondern Fahrer Mike Coupér erzielte auf der englischen Hochgeschwindigkeitstrecke von Brooklands auch die höchste Geschwindigkeit für einen viersitzigen Rennsportwagen. Das lindgrüne Auto mit dem Kennzeichen "BGH 23" wird bis heute im Motorsport eingesetzt: Als historischer Rennwagen war er unter anderem in Le Mans, in Silverstone und auf dem Nürburgring zu sehen.

Alle Ergebnisse der Auktion finden Sie in unserer Fotoshow.

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