Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Porsche steigert Absatz dank Panamera deutlich

Panamera macht Absatzeinbrüche wett

Porsche Panamera V6 Foto: Hans-Dieter Seufert

Dank der Sportlimousine Panamera hat der Autobauer Porsche den Absatzrückgang bei allen anderen Baureihen wettgemacht und seinen Umsatz deutlich gesteigert. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2009/10 wurden 53.605 Fahrzeuge verkauft - nahezu gleich viele wie im Vorjahreszeitraum.

18.06.2010

Porsche geht nach Angaben von Freitag (18.6.) in Stuttgart weiter davon aus, im gesamten Geschäftsjahr den Absatz des Vorjahres von 75.238 Fahrzeugen zu übertreffen. Das operative Ergebnis lag in den ersten neun Monate des Geschäftsjahres bei 0,6 Milliarden Euro. Damit sei eine zweistellige Umsatzrendite erzielt worden. Im gesamten Geschäftsjahr 2008/09 hatte der Wert bei 0,7 Milliarden Euro gelegen.

Porsche steigert Umsatz um fast zwölf Prozent

Der Umsatz der Sportwagenschmiede sprang im Neun-Monats-Zeitraum um 11,8 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro. Im Gesamtjahr soll der Vorjahreswert von 6,6 Milliarden Euro übertroffen werden. Dabei setzt Porsche nicht nur auf den sportlichen Viertürer Panamera, der jetzt auch mit Sechszylinder-Motor auf den Markt kommt, sondern auch auf die neue Modellreihe des Geländewagens Cayenne.

Der Cayenne-Absatz war vor allem wegen der neuen, gerade eingeführten Generation in den vergangenen neun Monaten um 23,3 Prozent auf knapp 19.000 zurückgegangen. Damit war der Geländewagen aber immer noch das meist verkaufte Fahrzeug. Der erst im September vergangenen Jahres eingeführte Panamera, von dem in den ersten neuen Monaten fast 14.000 Einheiten veräußert wurden, ist die hochpreisigste Baureihe: In der günstigsten Variante mit 300 PS kostet der Panamera fast 76.000 Euro. Der Erfolg des Wagens führte zu einem neuen Umsatzmix. 

Starker Absatzrückgang beim Porsche 911

Der 911er wurde fast 13.200 Mal verkauft - ein Rückgang von 35,1 Prozent. Der Boxster/Cayman-Absatz sank um 12,2 Prozent auf 7.630 Fahrzeuge. Am dynamischsten entwickelte sich der Porsche-Absatz in den neuen Märkten wie Brasilien, dem Nahen Osten und Russland. Besonders hob Porsche den chinesischen Markt hervor, wo auch der Panamera besonders erfolgreich sei. Die Porsche-Kernmärkte Nordamerika und Europa erwiesen sich dagegen mit Absatzrückgängen von 5,1 Prozent beziehungsweise 17,8 Prozent als Sorgenkinder. In allen übrigen Weltregionen verzeichnete Porsche fast 29 Prozent mehr Verkäufe. 
 
Die Dachgesellschaft Porsche SE schnitt mit einem Ergebnis von minus 0,7 Milliarden besser ab als erwartet. Daher werde nun im Gesamtjahr (Ende Juli) bei der Porsche SE nur noch ein Fehlbetrag von weniger als einer Milliarde Euro erwartet. Zuvor hatte das Unternehmen mit einem Verlust im niedrigen einstelligen Milliardenbereich gerechnet.

Porsche hat noch sechs Milliarden Euro Schulden

Auf der Porsche SE lasteten aufgrund der gescheiterten VW-Übernahme per Ende April noch immer Schulden von 6,0 Milliarden Euro. Nach einer Kapitalerhöhung im ersten Halbjahr 2011 soll die Porsche SE mit der Volkswagen AG verschmolzen werden.  
 
Die Produktion legte um 0,7 Prozent auf 60.043 Fahrzeuge zu. Der Zuwachs kam vor allem aus dem Leipziger Werk mit seinen 600 Mitarbeitern; dort werden der Panamera und der Cayenne gefertigt, während in Stuttgart der 911 und der Boxster/Cayman produziert werden. Im Porsche-Konzern arbeiten derzeit 12.600 Menschen.  

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Gebrauchtwagen Angebote
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden
Autokredit berechnen
Anzeige